„Sind die in Hogwarts?“
Bundesliga-Profi spottet über DFB-Hotel
Aktualisiert am 12.06.2026 – 07:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Quartier in den USA bezogen. Jetzt hat Nationalstürmer Deniz Undav durch das Hotel geführt – und wird dabei seinem Ruf als Spaßvogel gerecht.
Sie hießen bei früheren Turnieren Campo Bahia oder Watutinki, dieses Mal ist es das Graylyn Estate in Winston Salem: In den nächsten Wochen wird die deutsche Fußballnationalmannschaft in dem Luxushotel in North Carolina nächtigen – und dort soll es dem DFB-Team offenbar an nichts fehlen. Das zeigt ein Video, in dem die Nationalspieler Deniz Undav und Jamie Leweling ihre Unterkunft vorgestellt haben.
An Freizeitbeschäftigungen mangelt es dem deutschen Team offenbar nicht: Das Hotel verfügt etwa über Tennisplätze, Volleyballfelder, einen Basketballkorb und Tischtennisplatten. Auch ein kleiner See ist auf den Aufnahmen zu sehen. „Da sollen Schlangen sein in dem See?“, fragt Undav seinen Teamkollegen. Zumindest habe er das von Gästen im Pool des Hotels gehört.
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Neben der Vorstellung des Hotels zeigt Stürmer Undav in dem Video, warum er als Spaßvogel der Mannschaft gilt. Im Pool werde er noch „safe“ eine „Arschbombe“ machen, wenn das Wetter mitspiele, scherzte er in dem Clip. Den nachnominierten Assan Ouédraogo fordert Undav im Spaß während des Essens auf, er „soll mal Wasser holen“, weil er der Neuling in der Mannschaft ist.
Weniger Interesse hat Undav dagegen an Linksverteidiger David Raum. „Was willst du von mir?“, fragt der Verteidiger von RB Leipzig, „nix“ entgegnet Undav. Raum solle höchstens seine vielen Tattoos zeigen.
Hinter den Mauern des historischen Anwesens mit seinen fünf Herrenhäusern stimmt sich der viermalige Titelträger auf eine erfolgreiche WM ein. „Jetzt geht es darum, eine gute Mischung aus einer konzentrierten Gegner-Vorbereitung und konzentrierten allgemeinen Einheiten, die uns weiterentwickeln, zu finden“, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach der Landung auf dem Rollfeld des Smith Reynolds Airport gesagt.
Dass es im Graylyn Estate laut einer Erzählung spukt, soll kein Hindernis sein. Dahinter soll Nathalie Gray stecken, zu deren Ehren ihr Ehemann das Anwesen in den 1920er-Jahren im neo-normannischen, burgähnlichen Stil erbauen ließ. Bei der Frau handelte es sich um eine vermögende Philanthropin, die 1935 auf einer Kreuzfahrt in Norwegen ums Leben gekommen war.
