Neuerung in der Champions League

Darum beginnt das Endspiel bereits um 18 Uhr

29.05.2026 – 10:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Finalort: Die Puskas Arena in Budapest bietet am Samstag 61.400 Zuschauern Platz. (Quelle: Tibor Illyes)

21 Uhr ist seit Jahren die gängige Anstoßzeit für Champions-League-Spiele. Für das diesjährige Endspiel weicht die Uefa von dieser Praxis ab. Was sich der Verband dabei gedacht hat.

Vor dem Finalduell zwischen dem FC Arsenal und Titelverteidiger Paris Saint-Germain fällt eine Besonderheit ins Auge: Das Endspiel in Budapest wird an diesem Samstag bereits um 18 Uhr angepfiffen – und damit deutlich früher als gewohnt.

Normalerweise beginnen Spiele der Königsklasse um 21 Uhr. Das galt auch für alle Viertel- und Halbfinalpartien dieser Saison sowie für die Endspiele der Europa League und Conference League. Die Uefa hatte die neue Anstoßzeit für das Champions-League-Finale bereits kurz vor der Auslosung der Ligaphase im vergangenen August bekanntgegeben.

  • Tauschgeschäft? Juventus Turin hat Bayern-Star im Visier
  • Champions League: TV-Experte tritt von Job beim Finale zurück

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin begründete die Neuerung so: „Mit dieser Änderung stellen wir das Fanerlebnis in den Mittelpunkt unserer Planung. Das Finale der Champions League ist der Höhepunkt der Fußballsaison, und die neue Anstoßzeit wird es für alle Beteiligten noch zugänglicher, integrativer und eindrucksvoller machen.“

Loading…

Embed

Nach Angaben des Verbands erleichtert der frühere Anpfiff die „Logistik und Abläufe“ rund um das Finale. Gleichzeitig soll er den Fans und den Austragungsorten zugutekommen. Ceferin erklärte weiter: „Während ein Anpfiff um 21 Uhr für Spiele unter der Woche gut geeignet ist, bedeutet ein früherer Anpfiff am Samstag für das Finale ein früheres Ende – unabhängig von Verlängerung oder Elfmeterschießen – und bietet den Fans die Möglichkeit, den Rest des Abends mit Freunden und Familie zu genießen und über das Spiel der Saison nachzudenken.“

Fan-Vereinigung begrüßt frühere Anstoßzeit

Auch für die Zuschauer im Stadion sieht die Uefa Vorteile. Nach dem Schlusspfiff könnten Fans leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen. Zudem erwartet der Verband für die Gastgeberstädte „einen positiven wirtschaftlichen Effekt, da die Fans nach dem Spiel die Möglichkeit haben, weiterzufeiern“.

Der Verband verweist außerdem auf die Übertragung des Endspiels. „Die neue Anstoßzeit entspricht besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauer/-innen an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen“, teilte der Verband mit. „Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern.“

Share.
Die mobile Version verlassen