Geniestreich in der Nachspielzeit

Füllkrug-Wahnsinn reicht nicht: BVB gewinnt Kampf


Aktualisiert am 27.10.2026 – 22:57 UhrLesedauer: 3 Min.

Quelle: t-online

Der BVB erwischt einen Traumstart, führt bereits früh. Dann betritt Niclas Füllkrug den Platz und stellt das Spiel auf den Kopf. Seine Tore reichen aber nicht.

Borussia Dortmund hat das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Das Team von Niko Kovač bezwang Werder Bremen mit 3:2 (2:0). Der BVB ging früh durch Serhou Guirassy (6. Minute) und Carney Chukwuemeka (17.) in Führung. Nach der Pause und der Einwechslung von Niclas Füllkrug entglitt Dortmund das Spiel. Der Angreifer schlug doppelt zu (65. und 68.). Marcel Sabitzer (90.+3) nutzte einen Stellungsfehler und verhinderte eine Verlängerung.

Durch den Einzug ins Pokal-Achtelfinale haben die Dortmunder, die in den vergangenen fünf Spielzeiten nie über das Pokal-Viertelfinale hinausgekommen waren, ihre erste Aufgabe in einer wegweisenden Woche gelöst. Am kommenden Samstag tritt das Team von Trainer Kovač zum Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern an (ab 18.30 Uhr im t-online-Liveticker). Für Werder endete eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage.

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So lief das Spiel

18 Tage nach dem 2:2 der beiden Traditionsvereine in der Bundesliga wollte Dortmund schnell klare Verhältnisse schaffen und legte vor den heimischen Fans furios los. Besonders Maximilian Beier wirbelte und stellte die Bremer in den ersten Minuten über die linke Außenbahn vor Probleme. Eine Hereingabe des 24-Jährigen landete in der sechsten Minute über Julian Ryerson im Strafraum bei Guirassy. Der Stürmer schloss per Direktabnahme zur frühen Dortmunder Führung ab.

Serhou Guirassy: Er schlug in der Anfangsphase zu. (Quelle: IMAGO/pepphoto / Sascha Weiz)

Die Gäste aus Bremen, die ohne ihren Goalgetter Füllkrug starteten, positionierten sich in einer tiefstehenden Formation und bekamen zu Beginn des Spiels kaum einen Fuß in die Tür. Vielmehr waren es die Gastgeber, die weiter dominant auftraten und auf das zweite Tor drängten. Folgerichtig trafen die „Schwarz-Gelben“ noch in der Anfangsphase durch Guirassy nach einem Eckball zum vermeintlichen 2:0, doch der Videoassistent nahm den Treffer wegen einer Abseitsstellung wieder zurück (14.).

Von dem aberkannten Tor ließen sich die Dortmunder aber nicht beirren und spielten weiter mutig nach vorn. Das Team von Trainer Kovač erarbeitete sich Chance um Chance, nach einer Ablage von Jobe Bellingham schob Chukwuemeka hochverdient ins rechte untere Eck zum zweiten BVB-Treffer des Abends ein (17.).

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