An beliebtem Badesee

Tirol: Bürgermeister macht kuriosen Fund


12.09.2026 – 04:42 UhrLesedauer: 1 Min.

Fotografen lieben den Seebensee, weil sie dort oben eines der schönsten Motive mit der Zugspitze aufnehmen können. (Quelle: imago/Westend61)

Beim Rundgang am Seebensee findet Markus Köck mehrfach Unterwäsche. Er hat eine Erklärung parat.

Bürgermeister Markus Köck aus der Tiroler Gemeinde Ehrwald traute seinen Augen nicht. Der Gemeindevertreter dreht öfter eine Runde um den Seebensee, der in seinem Gemeindegebiet liegt, und schaut nach dem Rechten. Den Anblick von Müll ist er gewöhnt, nun aber machte er einen eher kuriosen Fund.

Am Ufer des Sees fand er mehr als ein Dutzend Unterhosen. „Rund um den See verstreut habe ich 16 Unterhosen gefunden, als ich oben war“, berichtet das Gemeindeoberhaupt der „Tiroler Tageszeitung“. Es sei Unterwäsche von Männern und Frauen gewesen, in allen Farben.

Das Gemeindeoberhaupt vermutet, dass es sich um Badegäste gehandelt hat. Der See sei in diesem Jahr früher warm gewesen. Einige Wanderer und Radfahrer hätten offenbar eine kleine Abkühlung gesucht. Als sie die Unterwäsche trocknen lassen wollten, ging das wohl nicht schnell genug und sie ließen sie zurück, vermutet Köck. Er verwies darauf, dass Baden nicht erlaubt ist. „Das ist ein Bergsee und kein Badesee, es gibt im Tal genügend Bademöglichkeiten, wie den Blindsee oder den Heiterwanger See“, sagt er.

Mit den Textilien kann er noch leben, andere Hinterlassenschaften aber ärgern ihn. „Die Abziehbilder, mit denen die Deutschen alles zupicken, und die Rückseiten aus Plastik dann einfach ins Gebüsch werfen“, klagte er. Die Herkunft der Sticker sei meistens den Aufklebern selbst zu entnehmen.

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