Große Anteilnahme in der Szene

Brings trauert um verstorbenen Musiker


05.05.2026 – 07:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Musiker Richard Hellenthal bei „Loss mer Weihnachtleeder singe“ (Archivfoto): Die Kölner Musikszene trauert. (Quelle: Horst Galluschka/imago)

Trauer in Köln: Posaunist Richie Hellenthal ist mit nur 62 Jahren gestorben. Er spielte mit Weltstars – und auch immer wieder in der kölschen Musikszene.

Große Trauer in den sozialen Netzwerke: Richard „Richie“ Hellenthal, einer der gefragtesten Posaunisten der Kölner Musikszene, ist tot. Er wurde nur 62 Jahre alt.

Der gebürtige Freilinger war einst zum Studium nach Köln gekommen und hatte die Stadt nie wieder verlassen – zumindest nicht für lange. Denn Hellenthal war weltweit unterwegs, arbeitete mit Größen wie Joe Cocker, Phil Collins, Zucchero, den Fantastischen Vier, Heino, Karel Gott, Paul Kuhn, Hazy Osterwald und den Bläck Fööss zusammen, wie er einmal in einem Interview erzählte.

Trotz eines Herzklappenfehlers dachte der Vollblut-Musiker nicht ans Aufhören. Besonders bewegt zeigten sich die Kölschrocker von Brings, für die Hellenthal vier Jahre lang die Posaune, etwa bei Weihnachtskonzerten, gespielt hatte.

„Ein Guter. Eine Naturgewalt und guter Freund“, schrieben sie in ihrem Nachruf und zitierten ihn mit einem Satz, der seinen Anspruch auf den Punkt bringt: „Nie kopiert, oft erreicht!“

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