„Die drei ???“

WDR-Moderator schreibt jetzt Kult-Krimis

04.08.2026 – 06:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Fritz Schaefer: Der 1Live-Moderator schreibt jetzt Bücher für die Reihe „Die drei ???“. (Quelle: Erwin Pottgiesser/imago)

Fritz Schaefer arbietet bei 1Live in Köln und schreibt jetzt für die „Drei ???“. Ein Blick in sein Lieblingsviertel zeigt, wie eng er dort verwurzelt ist.

Ein Kölner erfüllt sich einen Kindheitstraum: 1Live-Moderator Fritz Schaefer schreibt jetzt selbst Fälle für „Die drei ???“ – und hat die Kultreihe schon als Kind geliebt. „Ich kann es immer noch nicht richtig begreifen“, sagt Schaefer im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ über sein erstes Buch „Spuk in Hollywood“, das am 20. Juli erschienen ist. „Als Kind habe ich schon davon geträumt, mir diese Geschichten, die ich als Bücher gelesen und als Hörspiele gehört habe, auch selbst einmal auszudenken.“

Der Weg zum Fragezeichen-Autor begann vor über vier Jahren mit dem Buch „Strahlemann“ für den Ullstein-Verlag. Als seine Literaturagentur ihn fragte, ob er noch einmal etwas schreiben wolle, fiel Schaefer zunächst nichts ein – bis er 2024 wieder ein Fragezeichenbuch in der Hand hielt. Seine Agentin fand einen Kontakt zum Kosmos-Verlag, der tatsächlich nach neuen Autoren suchte. Monatelang lieferte Schaefer daraufhin Schreibproben, bis daraus sein erstes Buch wurde.

Fritz Schaefer stammt gebürtig aus dem Ruhrgebiet

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In „Spuk in Hollywood“ geht es um Geisterjagd auf Social Media und das angeblich spukende Haus einer Schauspielerin. Damit hält erstmals das Thema Social Media Einzug in die eher anachronistisch gehaltene Reihe. „Die Frage ist, ob die Fans das wollen“, sagt Schaefer. „Vor allem die Altfans lieben es, dass die drei im Rolls-Royce vorfahren, der ein Autotelefon hat.“

Gebürtig stammt Schaefer aus Dorsten im Ruhrgebiet, zum Studium zog er nach Köln. Seit fast zehn Jahren lebt er dort. „Ich flaniere gerne, sitze in Cafés und mache so Rentner-Dinge“, erzählt er. Besonders angetan hat es ihm das Café Wahlen: „Es sieht noch aus wie aus der Weimarer Republik.“ Er wohnt am Rande des Agnesviertels und engagiert sich im Bürgerverein des Eigelstein-Viertels. „Dieser Ort wird noch komplett durchgentrifiziert werden, daran glaube ich fest“, sagt er. „Und irgendwie sind alle miteinander befreundet. Also selbst die Polizei ist mit den Dealern befreundet. Das ist jedenfalls das, was ich so beobachte.“

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