„Liebst du dich eigentlich selbst?“

Kölschrock-Legende ärgert sich über die Stadt Köln


24.05.2026 – 10:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Sänger und Gitarrist Erry Stoklosa (Archivbild): Er gehört zu den Gründungsmitgleidern der Bläck Fööss. (Quelle: future image/imago)

Viktoria Köln gewinnt im Derby um den Mittelrheinpokal gegen Fortuna Köln. Der ehemalige Bläck Föss-Sänger Ernst Stoklosa ist vor Ort – und ärgert sich über die Stadt Köln.

Der ehemalige Bläck Föss-Sänger Ernst „Erry“ Stoklosa wollte am Samstag das Spiel zwischen Fortuna Köln und Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg verfolgen – doch der Tag wurde für den Musiker zum Ärgernis, wie er auf Facebook berichtet. „Schon die Anreise mit Pkw war wahrhaftig ein Abenteuer, wenn nicht sogar ein Chaos“, schreibt Stoklosa in dem Beitrag. Der Andrang an Fans sei sehr groß gewesen, Parkplätze aber habe es viel zu wenige gegeben.

„Der Sportpark fast 8.300 Zuschauer und ich denke mal, dass nicht mehr als maximal 1.000 Parkplätze zur Verfügung stehen. Wo also parken?“, so Stoklosa weiter. Nach fast 50 stressigen Minuten habe er schließlich „weit ab vom Stadion“ geparkt – auf einem Streifen Rasen „ohne irgendwas oder jemanden zu behindern“, wie er schreibt. Als der Musiker nach dem Spiel zu seinem Wagen zurückkehrte, fand er eine „dicke Knolle“ an der Scheibe seines Autos. Für ihn war das offenbar die ärgerliche Krönung des Park-Desasters.

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Erry Stoklosa: Strafverfolgung für Kölner Fans aussetzen?

„Liebe Stadt Köln, liebst du dich eigentlich selbst?“, fragt Stoklosa in seinem Beitrag wütend. „Kannst du nicht mal zu so einem Anlass, die fünf gerade sein lassen und für drei Stunden auf das einsammeln von Bußgeldern verzichten?“ Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, der das Spiel ebenfalls besuchte, habe seinen Wagen laut Stoklosa im VIP-Bereich geparkt. „Okay, hat er ja auch verdient, aber er hätte die Strafverfolgung für alle Fußballfans der Kölner Vereine an diesem Nachmittag mal aussetzen können“, meint der Musiker.

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In den Kommentaren unter dem Facebook-Beitrag findet sich nicht nur Verständnis für den wütenden Post der Kölschrock-Legende. „Dass dort kaum Parkplätze sind, ist doch bekannt. Warum nicht mit den Öffis anreisen?!“, schreibt etwa eine Followerin.

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