Eichenprozessionsspinner in Berlin

Sommerfest wegen giftiger Raupen verschoben

Aktualisiert am 08.09.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 1 Min.

Eichenprozessionsspinner (Symbolbild): Die giftigen Brennhaare können gesundheitsgefährdend sein. (Quelle: IMAGO/Jan Eifert/imago)

Nach der Sperrung zahlreicher Anlagen trifft der Raupen-Befall in Berlin nun auch ein geplantes Fest. Doch ein Ersatztermin ist geplant.

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kämpft weiter gegen den Befall von Eichenprozessionsspinner: Nun muss das für den 10. Juni geplante Sommerfest des Familienzentrums Jungfernheide verschoben werden. Das teilte das Bezirksamt am Montag mit. Grund dafür sei der Befall im Volkspark Jungfernheide.

Ein Ersatztermin sei für September 2026 geplant, das genaue Datum stehe noch nicht fest.

Giftige Brennhaare: Sportanlagen und Grillwiese gesperrt

In den vergangenen Tagen hatte der Eichenprozessionsspinner-Befall direkte Konsequenzen für mehrere Bezirke. Das Sportamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat sechs Sportanlagen geschlossen, das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Grillwiese im Görlitzer Park – ohne Enddatum.

Fünf der sechs Sportanlagen in Charlottenburg-Wilmersdorf sind nach Angaben des Bezirksamts bis zum 18. Juni 2026 geschlossen: das Mommsenstadion mit Rollsportfläche, die Wally-Wittmann-Sportanlage in der Waldschulallee, die Hans-Rosenthal-Sportanlage am Kühler Weg, die Julius-Hirsch-Sportanlage in der Harbigstraße sowie die Tennisplätze Harbigstraße. Die Sportanlage Jungfernheide am Jungfernheideweg ist bereits seit dem 29. Mai geschlossen – voraussichtlich bis zum 14. Juni.

Die Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können Hautreizungen, Juckreiz und Atemwegsprobleme auslösen, in Einzelfällen auch allergische Schocks. Die Haare verbreiten sich durch den Wind und bleiben auch in verlassenen Nestern über längere Zeit gefährlich.

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