Verwirrung um Kompany
„Jetzt ist der Trainer gesperrt?“
Aktualisiert am 16.04.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern München setzt sich in einem furiosen Viertelfinalrückspiel (4:3) gegen Real Madrid durch. Im Halbfinale wird Trainer Vincent Kompany jedoch fehlen.
Bayern-Trainer Vincent Kompany wird im Hinspiel des Halbfinales der Champions League bei Paris Saint-Germain fehlen. Der Belgier hat während des Viertelfinalrückspiels gegen Real Madrid (4:3) seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen und muss daher das Spiel in Paris von der Tribüne verfolgen.
Kompany hatte sich im Zuge des Treffers zum 3:2 durch Real Madrids Kylian Mbappé zu sehr echauffiert. Vorangegangen war ein vermeintliches Foulspiel von Antonio Rüdiger an Bayern-Verteidiger Josip Stanišić. Zu viel für den Trainer, der lautstark reklamierte.
Für Schiedsrichter Slavko Vinčić war das jedoch auch zu viel. Zu viele Emotionen. Der Slowene zeigte Kompany die Gelbe Karte.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte die Sperre wohl nicht auf dem Schirm, als er zum Interview bei DAZN kam. Moderatorin Laura Wontorra wies den 52-Jährigen darauf hin, der antwortete mit einer Gegenfrage: „Ist das so?“ Er enthüllte dabei einen Moment aus den Katakomben nach der Partie: „Wir sind in die Kabine gekommen und haben gesagt: ‚Großartig, kein Spieler gesperrt.'“ Entsprechend kalt erwischte ihn die Information über Kompanys dritte Gelbe. „Jetzt ist der Trainer gesperrt?“, reagierte Eberl verdutzt. „Um Gottes willen!“
Die kurze Antwort von Wontorra: „Ja, das ist so. Wir haben das dreimal gecheckt.“ Auf eine Nachfrage machte Eberl jedoch klar, dass er sich aktuell mehr über das Weiterkommen freue, als er sich über die Sperre ärgere: „Das ist in 14 Tagen. Und da wird sich auch Vini etwas überlegen. Ja, es ist ärgerlich, wenn ich das jetzt höre, aber es trübt meine Freude über das Weiterkommen nicht.“
