Arsenal zittert sich ins Halbfinale

Havertz sorgt nur durch eine Aktion für Aufsehen

Aktualisiert am 16.04.2026 – 01:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Kai Havertz: Gegen Sporting Lissabon konnte er wenige Akzente setzen. (Quelle: IMAGO/Elli Birch/imago)

Arsenal London steht im Halbfinale der Champions League. Gegen Sporting Lissabon ist spielerisch aber viel Luft nach oben.

Arsenal London ist seiner Favoritenrolle im Viertelfinale der Champions League gerecht geworden und hat sich nach Hin- und Rückspiel gegen Sporting Lissabon durchgesetzt. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel reichte den Londonern im Rückspiel ein müdes 0:0.

Kai Havertz, der im Hinspiel den Siegtreffer erzielt hatte, wurde in der 55. Minute eingewechselt. Er konnte das Offensivspiel seines Teams jedoch auch nicht entscheidend beleben. Aufsehen erregte er lediglich durch ein Gerangel mit Sporting-Verteidiger Ousmane Diomande abseits des Balls.

Im Halbfinale trifft Arsenal auf Atlético Madrid. Das Hinspiel findet am 29. April in Spanien statt, das Rückspiel eine Woche später in London. In der Liga hat der Traditionsklub vor dem Meisterschafts-Showdown gegen Verfolger Manchester City am kommenden Sonntag sechs Punkte Vorsprung – allerdings auch eine Partie mehr absolviert.

Die Mannschaft von Mikel Arteta spielte zwar druckvoll und bissig, präsentierte sich offensiv aber ideenlos und kam kaum zu echten Torchancen. Dabei überzeugte vor allem Eberechi Eze als ständiger Unruheherd, wirklich zwingende Möglichkeiten entstanden aber nicht. Mit der Zeit fand Sporting immer besser in die Partie.

Nach zehn Minuten gab es dann erstmals Entlastung für die Gäste, die sofort für Gefahr sorgte, als Geny Catamo im Strafraum der Gunners theatralisch zu Boden ging. Der frühere Leverkusener Piero Hincapie hatte den Sporting-Stürmer am Fuß getroffen. Doch der französische Unparteiische Francois Letexier entschied sich sofort gegen einen Strafstoß und auch Video-Schiedsrichter Bastian Dankert aus Deutschland meldete keine Einwände.

In der Folge wurde das Spiel ruppiger, Zweikämpfe bestimmten das Bild. Kurz vor der Pause war es dann erneut Catamo, der bei der bis dato größten Möglichkeit nur den linken Pfosten traf (43.). Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel offen, beide Mannschaften kamen zu Abschlüssen. Arsenals Leandro Trossard traf in der spannenden Schlussphase noch den Pfosten (84.).

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