Klares Ergebnis

Barcelona gewinnt Champions League – DFB-Star geschlagen

23.05.2026 – 20:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Ewa Pajor: Die Ex-Wolfsburgerin traf doppelt. (Quelle: Alberto Estévez/imago-images-bilder)

Im Finale der Champions League leistet Olympique Lyon erbitterte Gegenwehr. Am Ende zeigt sich der FC Barcelona aber effizient und holt den Titel.

Die Fußballerinnen des FC Barcelona haben im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon triumphiert. Das Starensemble setzte sich in einem hochklassigen und abwechslungsreichen Spiel in Oslo mit 4:0 (0:0) durch gegen die Französinnen, bei denen die deutsche Nationalspielerin Jule Brand auflief.

Jeweils zwei Tore erzielten die Ex-Wolfsburgerin Ewa Pajor (55. und 69. Minute), die in ihrem sechsten Endspiel erstmals den Titel gewann, und Salma Paralluelo (90./90.+3).

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Vierter Triumph für Barcelona

Die Spanierinnen bejubelten ihren vierten Finalerfolg nach 2021, 2023 und 2024. Lyon bleibt Rekordsieger mit acht Triumphen. Das Team um die Weltfußballerinnen Alexia Putellas und Aitana Bonmatí zeigte sich im Finale sehr effektiv und durfte sich bei der herausragenden Torfrau Cata Coll bedanken.

Die Französinnen hatten bereits in der 14. Minute gejubelt. Nach einem Freistoß war Lyons 1,97 Meter große Abwehrchefin Wendie Ranard frei zum Kopfball gekommen. Barça-Torhüterin Coll wehrte den Ball zwar noch ab, doch Lindsey Heaps staubte zum 1:0 ab. Nach einer VAR-Überprüfung wurde der Treffer jedoch aberkannt, da die US-Nationalspielerin knapp im Abseits stand.

Lyon erarbeitet sich Chancen

Das Team von Olympique setzte dem Favoriten mächtig zu. Kurz vor der Pause musste sich Barcelonas Nationalkeeperin nach einem Freistoß-Schlenzer von Selma Bacha mächtig strecken. Bei den Spanierinnen saß Weltfußballerin Aitana Bonmatí wie zuletzt nach ihrem Comeback nach Wadenbeinbruch zunächst nur auf der Bank, kam aber nach gut 70 Minuten ins Spiel.

Jule Brand: Die dribbelstarke DFB-Spielerin konnte die Niederlage von Lyon nicht verhindern. (Quelle: Hendrik Hamelau/imago-images-bilder)

Nach einer knappen halben Stunde initiierte Brand einen Angriff. Alexia blockte in höchster Not gegen Norwegen-Star Ada Hegerberg. In der Folgeszene jagte Brand den Ball aus spitzem Winkel über die Latte. Die 23 Jahre alte Pfälzerin stand schon 2023 mit dem VfL Wolfsburg im Königsklassen-Finale gegen Barcelona (2:3), saß dabei aber nur auf der Bank.

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