Entschärfung steht an

Bombe in Köln gefunden – Autobahntunnel wird gesperrt


Aktualisiert am 22.09.2026 – 16:55 UhrLesedauer: 1 Min.

Mitarbeiter des Kampfmittel-Beseitungsdienstes in NRW (Symbolbild): Noch immer werden im Boden regelmäßig Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. (Quelle: Marcel Kusch/dpa/dpa-bilder)

In Köln-Kalk wird am Dienstag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das hat auch Folgen für den Straßenverkehr.

Wie die Stadt Köln mitteilt, wurde am Dienstag ein Bombenblindgänger in Köln-Kalk gefunden. Das Kampfmittel wurde demnach bei Sondierungsarbeiten auf dem Güterbahnhof der Deutschen Bahn entdeckt. Bei dem Blindgänger handle es sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg.

Das Sprengmittel soll am Mittwoch, 23. September, entschärft werden. Ein genauer Zeitpunkt für die Entschärfung steht noch nicht fest. Das Ordnungsamt beginne jedoch um 9 Uhr mit der Evakuierung. Diese betreffe vor allem Teile der Germania-Siedlung im Stadtteil Höhenberg, den Güterbahnhof der DB, der örtliche TÜV und die Stadtautobahn B55a samt Tunnel Kalk. Der Tunnel werde laut Stadt am Vormittag für die Entschärfung der Bombe gesperrt.

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Bombenfund in Köln-Kalk hat Auswirkungen auf den Verkehr

Auch die KVB-Buslinien 151, 152 und 153 könnten von der Evakuierung betroffen sein. Die Stadt rät deshalb dazu, sich über die Webseite der Kölner Verkehrs-Betriebe vorab über Anpassungen des Fahrplans zu informieren. Durch die Evakuierung kommt es auch zu Sperrungen anderer Straßen, weshalb es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann.

Nach den Angaben werden rund 700 Personen von der Evakuierung betroffen sein. Der zuständige Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf hat den Gefahrenbereich auf einen Radius von 300 Metern festgelegt. Die Stadt richtet eine Anlaufstelle im Bürgeramt Kalk in der Kalker Hauptstraße 247 ein, die Betroffenen ab 9 Uhr zur Verfügung steht. Hunde sind dort nach Angaben der Stadt nicht erlaubt.

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