Die besten Tipps

So buchen Sie günstige Flüge


24.04.2026 – 08:05 UhrLesedauer: 3 Min.

Ab in den Urlaub: Beim Buchen von Flügen lässt sich mit ein paar Kniffen der Preis senken. (Quelle: IMAGO/imago)

Flugtickets können teuer sein, müssen sie aber nicht. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich oft überraschend günstige Preise finden.

Wer beim Fliegen sparen möchte, muss nicht auf den nächsten Glückstreffer hoffen. Oft sind es ganz einfache Stellschrauben, mit denen sich der Ticketpreis senken lässt. Voraussetzung ist, dass man ein wenig im Voraus plant und flexibel ist.

Ein entscheidender Faktor ist der richtige Buchungszeitpunkt. Auf internationalen Strecken können Reisende ab Deutschland im Schnitt 80 Euro sparen, wenn sie 31 bis 45 Tage vor Abflug buchen. Wer dagegen rund sechs Monate vorher kauft, zahlt häufig mehr, wie eine Analyse des Buchungsportals Expedia ergab. Auf stark nachgefragten Routen oder in Ferienzeiten verschwinden günstige Tarifklassen (unterschiedliche Preisstufen innerhalb eines Fluges) jedoch schnell. Sind sie ausgebucht, steigen die Preise.

„Kurzfristige Buchungen eignen sich vor allem für Solo-Reisende, da einzelne Restplätze häufig zu reduzierten Konditionen angeboten werden“, erklärt Expedia-Sprecherin Susanne Dopp. „Familien hingegen benötigen mehrere Sitzplätze und sind meist an feste Reisezeiträume gebunden, was das Risiko erhöht, dass günstige Tarife bereits ausverkauft sind. Für sie ist eine frühzeitige Buchung die verlässlichere Wahl.“

Mindestens genauso wichtig ist Flexibilität. Wer bei Reisedaten und Abflughäfen Spielraum hat, kann oft erheblich sparen. Viele Flugsuchmaschinen bieten praktische Funktionen wie „ganzer Monat“, „alle Ziele“ oder „günstigster Monat“ (Skyscanner) an. Damit lässt sich schnell erkennen, an welchen Tagen oder zu welchen Orten die Preise besonders niedrig sind.

Auch ein Abflug von einem alternativen Flughafen kann sich lohnen. Laut der Expedia-Analyse starten die günstigsten Flüge aus Deutschland vom Flughafen Frankfurt-Hahn. Gute Preise gibt es der Analyse zufolge auch ab Lübeck, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. Zu den teuersten Abflughäfen zählen hingegen Düsseldorf, Stuttgart und Nürnberg.

Apropos Suche: Vergleichsportale sind ein zentrales Werkzeug für Sparfüchse. Plattformen wie Skyscanner, fluege.de oder auch große Reiseportale wie Expedia, Booking oder Kayak durchsuchen Hunderte Airlines gleichzeitig und zeigen die günstigsten Optionen übersichtlich an. Wer hier vergleicht, bekommt ein gutes Gefühl für das Preisniveau.

Nach der Suche lohnt sich oft noch ein zusätzlicher Schritt: die Direktbuchung bei der Airline. Ist ein passender Flug gefunden, kann es günstiger oder zumindest verlässlicher sein, direkt über die Fluggesellschaft zu buchen. Tun Sie das in der Mitte der Woche, also zum Beispiel am Mittwoch oder Donnerstag, haben Sie gute Chancen auf bessere Preise, sagt Dopp. Das hängt damit zusammen, dass die Fluggesellschaften komplexe Algorithmen nutzen, also Rechenprogramme, die Preise laufend anpassen. Sie berücksichtigen dabei unter anderem die Nachfrage, den Wettbewerb, die Zahl der noch verfügbaren Sitzplätze und die verbleibende Zeit bis zum Abflug.

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