Viele Neuerungen

Der „Berg“ ruft: Ältestes Bierfest der Welt startet wieder


Aktualisiert am 19.05.2026 – 03:16 UhrLesedauer: 3 Min.

Erlanger Bergkirchweih (Archivbild): In diesem Jahr gibt es sogar ein neues Fahrgeschäft. (Quelle: imago)

Frankens bekannteste Kirchweih öffnet bald ihre Tore. Neue Fahrgeschäfte, stabile Bierpreise und eine Bergkönigin – der „Berch“ 2026 hat einiges zu bieten.

Mit dem traditionellen Fassanstich eröffnet Erlangens neuer Oberbürgermeister Jörg Volleth (CSU) am 21. Mai offiziell die Bergkirchweih. Für den frisch gewählten Rathauschef ist es die erste Eröffnung des Festes. Die Bergkirchweih, von den Erlangern „der Berch“ genannt, läuft vom 21. Mai bis zum 1. Juni 2026 und gilt als ältestes Bierfest der Welt. Zu der Kirchweih werden wieder Zehntausende Besucher erwartet. Seit diesem Frühjahr ist die Bergkirchweih zudem im Bayerischen Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes verzeichnet.

Auf dem Festgelände erwartet Besucher ein vielfältiges Angebot: Auf der linken Seite befinden sich 17 Bierkeller, an denen 12 Festwirte regionale Biere ausschenken – begleitet von Livemusik. Auf der östlichen Seite hingegen laden Fahrgeschäfte und Essensstände zum Verweilen ein, mit einem Angebot, das von traditionell bis vegan reicht.

Ein Kellner trägt ein Tablett bei der Bergkirchweih (Archivbild): Auf den Kellern wird stets ausgelassen gefeiert. (Quelle: IMAGO/Harry Koerber/imago)

So teuer ist die Maß

Auf dem Erlanger Bergkirchweih bleibt der Bierpreis stabil: Eine Maß kostet auch in diesem Jahr zwischen 12,50 und 14,50 Euro – genauso viel wie 2025. Wirtschaftsreferent Konrad Beugel (CSU) erklärt, dass die Stadt dazu beigetragen habe, indem sie ihre Gebühren weitgehend konstant gehalten habe. Kellerwirt Udo Helbig sagt: „Wir wollen damit bewusst ein Zeichen setzen, obwohl die Preise für uns gestiegen sind.“

Zahlreiche Attraktionen und Neuheiten warten

Dieses Jahr geht es bei der Bergkirchweih hoch hinaus. Das neue Riesenrad „Eyecatcher“, das erst im vergangenen Jahr gebaut wurde, ist zum ersten Mal auf dem „Berg“. 42 Gondeln bringen bis zu 252 Personen auf 55 Meter Höhe.

Wer weiter hinaus will, kommt mit dem Riesenkettenflieger „Aeronaut“ auf 85 Meter. Der „Predator“, auch neu auf dem Fest, ist nichts für schwache Nerven. Mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h wird man in den Sitz gepresst und die Gondel stellt die Besucher auf den Kopf. Für die Kleinen ist zum ersten Mal das nostalgische Familienkarussell „Venetian Crousel“ dabei, das sogar zwei Stockwerke hat.

Autoscooter auf der Erlanger Bergkirchweih (Archivbild): In diesem Jahr gibt es einige neue Fahrgeschäfte. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Helmut Meyer zur Cap/imago)

Bergkirchweih in Erlangen: So umgeht man das Gedränge

Außerdem neu: Zum ersten Mal wird dieses Jahr die Bergkönigin oder der Bergkönig gekürt. Bis zum 26. Mai können sich Interessierte, egal welchen Geschlechts, bewerben. Nach einer Vorauswahl gibt es ein öffentliches Online-Voting. Die Krönung findet am 31. Mai statt.

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