Hitze in Dresden

Rettungsdienst erlebt einsatzstärksten Tag des Jahres

28.06.2026 – 11:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Mehrere Menschen füllen Trinkwasser in Flaschen: Die extreme Hitze hat in Dresden zu einer Rekordzahl von Rettungsdiensteinsätzen geführt. (Quelle: Robert Michael/dpa-bilder)

Die Temperaturen steigen – und mit ihnen die Notrufe. In Dresden hat der Rettungsdienst einen Rekordtag verzeichnet, der auch die Leitstelle an ihre Grenzen brachte.

318 Rettungseinsätze in 24 Stunden: Die Dresdner Feuerwehr hat am Samstag den einsatzstärksten Tag des laufenden Jahres verzeichnet. An einem normalen Samstag werden laut Feuerwehr zwischen 200 und 250 Einsätze gezählt.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden rund 18 Notfälle anhand der Schilderungen der Anrufenden als möglicherweise hitzebedingt eingestuft. Dabei handelte es sich vor allem um Kreislaufprobleme, Schwindel und Dehydrierung. Ob die Hitze tatsächlich die Ursache gewesen sei, lasse sich auf Grundlage der Notrufabfragen jedoch nicht abschließend beurteilen.

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Bevölkerung soll viel trinken und Mittagshitze meiden

Die hohe Zahl an Notrufen belastete auch die Integrierte Regionalleitstelle, die neben Dresden auch die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge betreut. Zeitweise wurde zusätzliches Personal eingesetzt. Im gesamten Leitstellenbereich wurden 39 Einsätze als möglicherweise hitzebedingt eingestuft.

Die Feuerwehr rief die Bevölkerung dazu auf, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen in der Mittagshitze zu vermeiden und besonders auf ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen zu achten. Wegen der hohen Waldbrandgefahr solle zudem auf offenes Feuer und andere mögliche Zündquellen verzichtet werden.

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