Er ist eigentlich als Tierfreund bekannt

Formel-1-Star überfährt Murmeltier

23.05.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 1 Min.

Alexander Albon in Kanada: Der 30-Jährige ist als Tierfreund bekannt. (Quelle: IMAGO/Art Vega)

In Montréal geht es an diesem Wochenende um die nächsten Punkte in der Formel 1. Für Alexander Albon hätte das Training vorab aber besser laufen können.

Ein tragisches Ereignis hat das Freie Training der Formel 1 in Kanada zum Teil überschattet. Williams-Pilot Alexander Albon, bekannt als großer Tierfreund, konnte einem Murmeltier auf dem Circuit Gilles Villeneuve nicht mehr ausweichen und überfuhr das Tier. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in die Streckenmauer. Der Unfall beschädigte sein Fahrzeug so stark, dass Albon nicht an der Qualifikation für das Sprintrennen teilnehmen konnte.

Sportlich dominierte George Russell das Geschehen. Der Mercedes-Pilot sicherte sich die Pole-Position für das Sprintrennen und verwies seinen Teamkollegen und WM-Führenden Kimi Antonelli auf Platz zwei. „Ich hatte nie Selbstzweifel“, sagte Russell nach seinem Erfolg: „Es fühlt sich sehr gut an.“

Dritter wurde Weltmeister Lando Norris im McLaren, gefolgt von seinem Teamkollegen Oscar Piastri und Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Hamilton, der den Kurs in Kanada besonders schätzt und dort 2007 seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte, hatte zwischenzeitlich Chancen auf die Pole, landete am Ende aber nur auf Platz fünf. Max Verstappen, viermaliger Weltmeister, kam im Red Bull nicht über Rang sieben hinaus.

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