Gewalttat in Keller von Omnibusbahnhof

Zwei Männer sollen 18-Jährige vergewaltigt haben


Aktualisiert am 24.06.2026 – 18:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Zentrale Omnibusbahnhof in München (Archivbild): Die Männer sollen die Tat in einer Disco im Kellergeschoss verübt haben. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)

Zwei Männer überreden eine Frau, draußen eine Zigarette zu rauchen – lotsen sie aber in einen unversperrten Raum einer Disco im Busbahnhof. Die 18-Jährige wehrt sich, hat aber keine Chance.

Die Polizei hat zwei junge Männer festgenommen, denen die Vergewaltigung einer 18-Jährigen vorgeworfen wird. Der 21- und 19-Jährige sitzen in Untersuchungshaft, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte.

Die Tat soll sich laut „Süddeutscher Zeitung“ in einer Münchner Diskothek im Kellergeschoss des Zentralen Omnibusbahnhofs in der Arnulfstraße ereignet haben. Dort hatte die 18-Jährige die beiden Verdächtigen in der Nacht auf den 7. Juni kennengelernt.

  • Stromnetz in Frankreich bricht zusammen: Newsblog zum Hitze-Extremwetter
  • Zehnjähriger leblos unter Rutsche gefunden: Dramatische Szenen in Freibad

Die Männer sollen ihr vorgeschlagen haben, für eine Zigarette nach draußen zu gehen. Der Polizei zufolge lotsten sie die junge Frau dann aber zu einem unversperrten Raum, wo sie die 18-Jährige trotz ihrer Gegenwehr vergewaltigt haben sollen.

Disco-Mitarbeiterin bringt Polizei auf die richtige Spur

Das Opfer vertraute sich einer Freundin an, diese rief die Polizei, woraufhin ein größerer Polizeieinsatz startete. In dessen Verlauf sichtete eine Mitarbeiterin der Disco gemeinsam mit Beamten Kameraaufzeichnungen des Clubs. Als die Mitarbeiterin kurz darauf nach Hause ging, habe sie die beiden Verdächtigen zufällig auf dem Heimweg gesehen und die Beamten alarmiert. „Wir sind sehr schnell hingefahren und konnten die zwei Tatverdächtigen in Tatortnähe festnehmen“, sagte der Polizeisprecher.

Ein Ermittlungsrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft für beide Männer an. Die Ermittler stellten die Mobiltelefone der Verdächtigen sicher. Eine erste Auswertung habe den Tatverdacht erhärtet, sagte der Sprecher. Auf Details wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht eingehen.

Share.
Die mobile Version verlassen