
Ein Opfer soll aus dem Ausland kommen
Abenteurer sterben auf Neuseelands höchstem Berg
25.11.2025 – 08:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Aoraki gilt unter Bergsteigern als der gefährlichste Berg Neuseelands. Ein tödliches Unglück zeigt jetzt: offenbar zu Recht.
Auf Neuseelands höchstem Berg sind zwei Alpinisten tödlich verunglückt. Die Leichen der Männer wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) entdeckt und später geborgen, wie die neuseeländische Polizei mitteilte. Bei einem der Toten soll es sich um einen international anerkannten Bergführer handeln.
Die Einsatzkräfte waren am Abend zuvor alarmiert worden, weil vier Kletterer auf der Westseite des rund 3.700 Meter hohen Aoraki, auch Mount Cook genannt, dringend Hilfe benötigten. Bei der Gruppe handelte es sich um zwei Neuseeländer und zwei Ausländer, berichtete der Sender Radio New Zealand.
Zwei der Alpinisten konnten unverletzt gerettet und in der Nacht per Hubschrauber vom Berg geholt werden. Von den beiden anderen fehlte trotz guter Bedingungen vor Ort zunächst jede Spur. Nach Informationen des neuseeländischen Portals „Stuff“ waren die Männer in die Tiefe gestürzt.
Ein lokaler Kletterer beschrieb die Verhältnisse zuletzt als „sehr gut“, betonte jedoch, dass sich die Lage am Aoraki ständig ändern könne. Der Gipfelgrat sei stark vereist – jeder Ausrutscher könne schwerwiegende Folgen haben.
Der Aoraki gilt unter Bergsteigern als der gefährlichste Berg Neuseelands. Er liegt in den Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel und wurde erstmals 1894 bezwungen. Berüchtigt sind seine technisch anspruchsvollen Kletterpassagen sowie extreme Wetterumschwünge mit Lawinenabgängen.
Zahlreiche Menschen sind auf dem Weg zum Gipfel bereits ums Leben gekommen. Im vergangenen Jahr verschwanden dort drei Bergsteiger, die bis heute nicht gefunden wurden.











