Wegen des Nahost-Kriegs

Zwei Formel-1-Rennen offenbar abgesagt


Aktualisiert am 13.03.2026 – 14:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Max Verstappen in der vergangenen Saison in Bahrain: Der Niederländer wird wohl dieses Jahr nicht auf der Rennstrecke im Golfstaat unterwegs sein. (Quelle: IMAGO/Michael Potts)

Im April sollten eigentlich zwei Rennen in der Golfregion stattfinden. Aufgrund des Kriegs werden diese aber offenbar verschoben.

Die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien werden nach Informationen des TV-Senders Sky abgesagt. Eine offizielle Verkündung soll zeitnah folgen. Grund für die Absage sei der Krieg im Nahen Osten. Die USA und Israel hatten am 28. Februar den Iran angegriffen, der daraufhin unter anderem mehrere US-Militärstützpunkte in der Region attackierte.

Seitdem wurden die Folgen für die Formel 1 diskutiert, da am 12. April der Große Preis von Bahrain ansteht, eine Woche später der Große Preis von Saudi-Arabien. Eine Absage galt als wahrscheinliches Szenario, zu unsicher sei die Lage vor Ort.

Auch das Motorsportportal „crash.net“ berichtete am Freitag von der bevorstehenden Absage, berief sich dabei auf Quellen vor Ort beim Großen Preis von Shanghai, der an diesem Wochenende stattfindet. Zwar sollen die Organisatoren in Saudi-Arabien um das Stattfinden des Grand Prix gekämpft haben, am Ende aber aufgrund der unveränderten Kriegssituation das Nachsehen gehabt haben.

Eine Alternative wird es wohl eher nicht geben, da der logistische und organisatorische Aufwand der Formel 1 sehr groß ist. Gut möglich, dass auf den Großen Preis von Japan (29. März) eine einmonatige Pause folgt, ehe es dann in Miami wieder zur Sache geht.

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