
„Traumschiff“ in Auckland
Zuschauer sind schon nach wenigen Minuten genervt
Aktualisiert am 24.11.2025 – 02:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Die neue Folge des ZDF-„Traumschiffs“ hat bei einigen Zuschauern Kopfschütteln ausgelöst. Die Kritik trifft Story, Inszenierung – und einen prominenten Gaststar.
Eine Neuseelandreise, die viele Zuschauer offenbar lieber wieder vergessen würden: Bereits kurz nach der Ausstrahlung der neuen „Traumschiff“-Folge am Sonntagabend hagelte es im Netz Kritik an der ZDF-Sendung. Besonders kritisch wurde von einigen der Umgang mit der Māori-Kultur bewertet – und der Auftritt von Fitness-Influencerin Sophia Thiel.
Eigentlich war die Erwartung an die Sendung groß: Das ZDF schickte Kapitän Max Parger, gespielt von Florian Silbereisen, und seine Crew nach Auckland in Neuseeland. Die Folge versprach malerische Naturkulissen und interessante Kultur-Einblicke am anderen Ende der Welt. Mit an Bord: die Winzerin Esther Sarchow samt Team auf dem Weg zu einer Weinmesse, dazu gab es ein Teambuilding-Event für das Traumschiff-Team an Land. Doch statt Reisefieber kam Frust auf – und das offenbar schon nach wenigen Minuten.
„Geht ja schon wieder sehr cringe los der Bumms hier“, schrieb ein Nutzer auf X zur Sendung. Ein anderer kommentierte, dass die Erzählung schon nach den ersten 15 Minuten keinen Sinn ergebe. Ein weiterer urteilte: „Es fängt schon wieder gruselig an. Dialoge aus der Drehbuchhölle.“ Auch die Handlung kam nicht gut weg: „Die Story heute ist sehr sehr sehr lahm“ oder „Traumschiff schippert in so seichtem Gewässer, dass ein Versenken unmöglich ist.“
Auch Ziel der Kritik: Gaststar Sophia Thiel. Die 30-jährige Fitness-Influencerin feierte ihr Schauspieldebüt – als Reise-Influencerin Nina Ahrens. Eine Rollenwahl, die viele irritierte.
„Jeder weiß, dass Sophia Thiel Fitness-Influencerin ist und keine Reise-Influencerin“, schrieb ein Zuschauer. Andere wurden deutlicher: „Unterirdische Schauspielleistung.“ Eine Nutzerin witzelte: „Die hat die Rolle aber auch beim Hörzu-Quiz gewonnen, oder?“
Noch schärfer fiel die Kritik bei einem sensiblen Thema aus: Der traditionelle Haka-Tanz der Māori, die Angehörigen der indigenen Bevölkerung Neuseelands, wird in der Folge für eine Szene eingesetzt – und genau das empörte manche Zuschauer.
Einer kommentierte: „Das ‚Traumschiff‘ zieht den Haka gerade zu ins Lächerliche. Tut weh beim Schauen“. Eine andere Person schrieb: „Natürlich darf ein Haka auch nicht fehlen, um alle Klischees zu erfüllen“.