Verspätungen, Umleitungen, Ausfälle

Bombenentschärfung in Hamburg: Fernzüge ab Frankfurt betroffen


Aktualisiert am 09.09.2026 – 19:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Bombenentschärfung in Hamburg wirkt sich auch auf den Fernverkehr aus. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/dpa-bilder)

Wegen des Fundes einer Weltkriegsbombe fallen zahlreiche Züge aus oder werden umgeleitet. Reisende aus Frankfurt müssen umplanen.

Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Hamburg beeinträchtigt den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Auch Reisende ab Frankfurt müssen mit Zugausfällen, vorzeitig endenden Verbindungen und Verspätungen rechnen.

Nach Angaben der Bahn kann der Bahnknoten Hamburg am Mittwoch (9. September) nur stark eingeschränkt angefahren werden. Im Fernverkehr komme es deshalb zu großräumigen Teilausfällen und Verspätungen.

Diese Verbindungen ab Frankfurt sind betroffen:

Mehrere Verbindungen sind ersatzlos gestrichen, darunter der ECE 4. Die meisten Züge halten jedoch vorzeitig an anderen Bahnhöfen.

Bombenfund in Bahrenfeld: Die Karte der Polizei zeigt den Sperrradius. (Quelle: Polizei Hamburg)

Der ICE 578 sowie der ICE 72 fahren laut DB Navigator (Stand: 19.20 Uhr) nur bis Hannover oder Göttingen. Die Haltestellen in Celle, Uelzen und am Hamburger Hauptbahnhof entfallen.

Von hier sollen Regionalzüge Reisende weiter nach Hamburg bringen. Passagiere müssen jedoch beachten, dass Bahnhöfe wie Altona oder der Hauptbahnhof aufgrund der Evakuierungszone nicht angefahren werden können. Auch der Halt in Lüneburg entfällt.

Der spätere ICE 70 soll nach aktuellem Stand planmäßig fahren. Seine Ankunft ist für 23.29 Uhr vorgesehen. Reisende sollten beachten, dass sich der Status der Verbindung kurzfristig ändern kann.

Die Bahn rät Fahrgästen, ihre Verbindung unmittelbar vor dem Reiseantritt auf bahn.de, im DB Navigator oder über die telefonische Reiseauskunft unter 030/2970 zu prüfen. Weitere Informationen will das Unternehmen veröffentlichen, sobald diese vorliegen.

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