Verbandsboss macht Andeutung
Zidane wird wohl Frankreichs neuer Nationaltrainer
24.03.2026 – 09:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Verbandsboss Philippe Diallo deutet in einem Interview die Personalie an. Was Zidane selbst über den Job gesagt hat, macht die Sache noch eindeutiger.
Zinédine Zidane soll nach der Weltmeisterschaft im Sommer neuer Trainer der französischen Nationalmannschaft werden. Das gilt Medienberichten zufolge als beschlossene Sache – und der französische Verbandsboss hat die Personalie bereits angedeutet.
Auf die Frage nach dem Nachfolger von Didier Deschamps äußerte sich Verbandsboss Philippe Diallo in der Zeitung „Le Figaro“: „Ja, ich kenne seine Namen.“ Zur Nachfolge ergänzte er: „Die französische Nationalmannschaft gehört zu den besten der Welt, und nicht jeder kann sie trainieren. Wir brauchen jemanden, der viele Kriterien erfüllt und die Unterstützung der französischen Bevölkerung gewinnen kann, denn diese französische Fußballnationalmannschaft gehört dem französischen Volk.“
Deschamps hatte das Amt 2012 übernommen. Er führte die Équipe Tricolore 2018 zum WM-Titel und vier Jahre später erneut ins WM-Finale. Dazu kamen 2016 das EM-Finale und 2021 der Gewinn der Nations League. Sein Abschied steht seit Anfang 2025 fest.
Als Trainer gewann der 53-jährige Zidane zwischen 2016 und 2018 mit Real Madrid dreimal die Champions League. Nach einer Pause kehrte er 2019 zurück und führte den Klub 2020 zur Meisterschaft. Seit 2021 hat er keinen Trainerposten mehr bekleidet. Die französische „L’Equipe“ titelte am Dienstag: „Zidane am Anfang“. Der Sportzeitung zufolge arbeitet Zidane bereits an der Zusammenstellung seines Trainer-Teams.
Sein Interesse am Amt hatte der dreimalige Weltfußballer mehrfach bekundet. Zidane sagte: „Ich fühle mich in der französischen Nationalmannschaft zu Hause, wo ich fast 12, 13 oder 14 Jahre als Spieler verbracht habe. Natürlich ist das ein Traum, ich freue mich darauf.“
