„Die Kinder haben geweint, sie waren geschockt“
Schlüsselfigur im Block-Prozess nennt neue Details zur Entführung
15.06.2026 – 12:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Block-Prozess sagt der Chef der mutmaßlich beteiligten israelischen Sicherheitsfirma aus. Mitunter meint er, die Kinder hätten ihm sehr leidgetan.
Vor dem Landgericht Hamburg hat der Chef der mutmaßlich beteiligten israelischen Sicherheitsfirma die Ereignisse der Silvesternacht 2023/24 geschildert. Dabei sprach er auch über die Reaktion der beiden Kinder von Christina Block. „Die Kinder haben geweint, sie waren geschockt und sehr unglücklich“, sagte der 68-Jährige. Es habe ihm „sehr leid“ für die Kinder getan.
- „Es passt nichts zusammen“: Block-Verteidiger weisen „Olgas“ Aussagen zurück
Zugleich wies der Zeuge den Vorwurf zurück, die an der Rückholaktion beteiligten Männer hätten Waffen bei sich getragen. Auf die entsprechende Frage der Nebenklage antwortete er: „Niemals.“
Christina Block: Laut Anwalt ist sie „sehr angeschlagen“
Der Unternehmerin Christina Block wird vorgeworfen, die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder vom Wohnort ihres Vaters in Dänemark in Auftrag gegeben zu haben. Die 53-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der Rückholaktion in der Silvesternacht 2023/24 war ein jahrelanger Sorgerechtsstreit zwischen Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel vorausgegangen.
Zum Auftakt des Verhandlungstags hatte Blocks Verteidiger erklärt, seine Mandantin sei „sehr angeschlagen“. Die Unternehmerin habe am Wochenende erfahren, dass ihre inzwischen 15-jährige Tochter derzeit in Hamburg sei und Kontakt zu einer Tante gehabt habe. Das habe sie „sehr mitgenommen“, sagte der Anwalt.
