Ikkimel polarisiert im Zweiten

ZDF äußert sich zu viel diskutiertem „Morgenmagazin“-Auftritt


Aktualisiert am 07.07.2026 – 16:02 UhrLesedauer: 1 Min.

Rapperin Ikkimel: Sie sang am Montag im „Morgenmagazin“. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Rapperin Ikkimel löst mit ihrem Song „Fußballmänner“ im „Morgenmagazin“ Irritationen aus. Das ZDF nimmt bei t-online nun Stellung.

Ihr Auftritt spaltete die Gemüter. Am Montag bot das ZDF-„Morgenmagazin“ ein für die Sendung eher ungewohntes Programm, als Rapperin Ikkimel ihren Song „Fußballmänner“ mit Zeilen wie „Lattenkracher, Mertesacker, Tiki-Taka in ’nem Tanga“ vortrug. Der provokante Text schien beim Studiopublikum, das sich zurückhaltend zeigte, kaum auf Anklang zu stoßen. Jetzt hat der Sender auf Fragen, die der Auftritt aufwarf, reagiert.

Die „Morgenmagazin“-Ausgabe vom Montag wird auf Social Media fleißig diskutiert. Viele User wundern sich, wie das Engagement der für provokative Texte bekannten Rapperin zustande kam. Auf Nachfrage von t-online erklärt ein Sprecher des ZDF: „Ikkimel wurde im Rahmen der aktuellen Fußball-Berichterstattung ins ZDF-Morgenmagazin eingeladen.“

  • „Ist wie ein Unfall“: Ikkimel löst mit „Morgenmagazin“-Auftritt Diskussionen aus

Ihr Song greife das Thema Fußball aus einer popkulturellen Perspektive auf und „hat insbesondere bei jungen Menschen große Aufmerksamkeit erhalten“. Das ZDF-„Morgenmagazin“ bilde solche gesellschaftlichen und popkulturellen Phänomene regelmäßig ab, heißt es weiter.

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„Groteske Komik“

Zuvor hatten sich auch Prominente wie Moderator Micky Beisenherz zu dem Thema geäußert. Er beschrieb Ikkimels Auftritt als „groteske Komik“, einige User auf der Plattform X bewerteten ihn dagegen als „unglaublich schlecht“.

Ikkimel selbst bewies dagegen Humor. Vor ihrem TV-Auftritt schrieb sie in ihrer Instagram-Story: „Guten Morgen, ‚Moma‘. Heute spiele ich vor einer Schulklasse und Ü50. Hell yeah.“ Einen später veröffentlichten Ausschnitt ihrer Performance, in dem auf das Publikum im Studio geschnitten wird, kommentierte sie zudem mit den Worten: „Schnitt aus der Hölle.“

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