wollen uns als Land und als Kontinent behaupten

Konflikt um Arktisinsel

Merz: wollen uns als Land und als Kontinent behaupten

Aktualisiert am 19.01.2026 – 13:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)

Der Bundeskanzler sieht in US-Zollandrohungen eine mögliche Schwächung der transatlantischen Beziehungen. Er macht deutlich, dass Europa auf seine Punkte pocht, aber keine Eskalation will.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat im Streit um Grönland die Androhung von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Es gebe dazu mit den europäischen Partnern und dem US-Präsidenten einen engen Austausch, sagte Merz nach den Jahresauftakt-Beratungen der CDU-Parteiführung in Berlin.

„Klar ist, wir wollen uns als Land und als Kontinent behaupten. Dabei kommt es auf uns an und in Deutschland wollen wir gerade deshalb die Realitäten annehmen, Verantwortung wahrnehmen und für Deutschland auch vorangehen“, sagte der Kanzler.

Im Kreis der Europäer bestehe große Einigkeit, dass weitere Zollandrohungen die transatlantischen Beziehungen schwächten, sagte Merz. Darin liege auch das Risiko einer Eskalation.

Der Kanzler sagte: „Zölle werden in der Regel von denen bezahlt, in deren Land die Importe gehen. In diesem Falle würden die amerikanischen Konsumenten die Zölle bezahlen, aber sie würden natürlich auch unsere Wirtschaft, die Wirtschaft der Europäer und insbesondere die deutsche Wirtschaft, schaden und deswegen wollen wir hier eine Lösung finden.“

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