Kultduo nach 36 Jahren getrennt

Wildecker Herzbube holt sich prominenten neuen Partner


03.03.2026 – 19:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Wildecker Herzbuben: Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem. (Quelle: IMAGO / POP-EYE)

Nach 36 Jahren gaben die Schlagerstars ihre Trennung bekannt. Musik wird es von einem Wildecker Herzbuben aber weiterhin geben.

„Herzilein, du musst nicht traurig sein“ – fast 40 Jahre lang sangen Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem die Zeilen ihres größten Hits zusammen. Doch seit März 2025 sind die Wildecker Herzbuben offiziell Geschichte. Damals wurde der Vertrag zwischen den beiden Musikern aufgelöst, wie Wolfgang Schwalm im Interview mit der „Bild“-Zeitung enthüllte.

Grund dafür sei vor allem die gesundheitliche Verfassung seines langjährigen Kompagnons gewesen. Wilfried Gliem konnte zuletzt nur noch im Rollstuhl oder mit einem Rollator auf die Bühne. Beim „HeidiFest“ im Herbst traten die Wildecker Herzbuben zum letzten Mal zusammen auf. Doch Wolfgang Schwalm will weitermachen – mit einem neuen Partner.

Künftig wird der 71-Jährige mit Fernsehkoch Mirko Reeh singen. „Das haben wir so vereinbart und das werden wir auch so machen“, bestätigte Wolfgang Schwalm der Deutschen Presse-Agentur.

Mirko Reeh ist der Großneffe von Wolfgang Schwalms früherem Partner Wilfried Gliem. „Ich hatte Wolfgang immer angeboten, einzuspringen, wenn er mal Bedarf hat“, erzählte der TV-Koch der „Bild“. „Die Idee gab es also schon länger. Ich freue mich riesig, ich liebe die Bühne und singen kann ich auch.“

Als Wildecker Herzbuben dürfen die beiden aber nicht auftreten, die Rechte am Namen liegen bei Wilfried Gliem. Deshalb macht sein einstiger Partner als „Der Herzbube Wolfgang“ weiter – mit Mirko Reh als Unterstützung. Wie eng die Zusammenarbeit sein werde, stehe noch nicht fest, sagte Wolfgang Schwalm der dpa. Zunächst gebe es nur „Auftritte hier und da“, man habe aber auch schon über eine Tournee gesprochen.

Den Segen seines Onkels hat sich Mirko Reeh allerdings bisher nicht geholt. „Ich habe ihn nicht erreicht, weil er ja im Krankenhaus war“, offenbarte er der „Bild“, zeigte sich aber optimistisch: „Die Fortsetzung der Herzbuben bleibt so jedenfalls in der Familie.“

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