„FDP mit neuem Selbstbewusstsein“

Wolfgang Kubicki will es wissen

05.04.2026 – 00:05 UhrLesedauer: 1 Min.

Wolfgang Kubicki ist bereits Vize-Parteichef der FDP. Jetzt will er Parteichef werden. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/B. Lindenthaler/imago)

Paukenschlag in der FDP: Wolfgang Kubicki will es wissen und kandidiert für den Parteivorsitz.

Der frühere Bundestagsvizepräsident und stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki will einem Zeitungsbericht zufolge beim Parteitag Ende Mai als neuer Parteivorsitzender der Liberalen kandidieren. „Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen“, sagte Kubicki der „Bild am Sonntag“.

Er werde den Delegierten in Berlin „ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein können: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen“, sagte der 74-Jährige. Generalsekretär soll nach Informationen der „BamS“ der bayerische FDP-Politiker Martin Hagen werden.

Beim Parteitag in Berlin wollen auch der nach den Pleiten der FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zurückgetretene Bundesvorsitzende Christian Dürr und der nordrhein-westfälische Landes- und Fraktionschef Henning Höne kandidieren.

Wolfgang Kubicki zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Figuren der deutschen Liberalen. Der Jurist aus Schleswig-Holstein ist stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP und war Vizepräsident des Deutschen Bundestags. Bekannt wurde Kubicki vor allem durch seine pointierten Wortmeldungen und seinen klar wirtschaftsliberalen Kurs. Innerhalb der Partei gilt er als Vertreter eines eher konservativ-liberalen Flügels.

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