Analyse

Urlaub ohne Bargeld? Wo Reisende auf Scheine angewiesen sind


07.03.2026 – 06:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Am Ende eines schönen Barbesuchs im Urlaub kommt das Bezahlen: Nicht überall ist das mit Bargeld möglich, anderswo sind wiederum Karten unerwünscht. (Quelle: lev dolgachov)

Mit Karte oder Smartphone zahlen und keinen Geldautomaten suchen müssen: Für viele ist das beim Reisen inzwischen ganz selbstverständlich. Doch nicht überall reicht die Karte allein.

Wer eine Reise plant, denkt oft auch ans Bezahlen. Fallen Gebühren an, wenn ich im Ausland meine Karte nutze? Sollte ich vor dem Urlaub Bargeld in der jeweiligen Landeswährung besorgen? Der Reiseschnäppchenblog Urlaubstracker hat nun in seinem „Cashless Travel Index“ untersucht, in welchen Städten und Ländern digitales Bezahlen weitverbreitet ist und wo Bargeld weiterhin eine zentrale Rolle spielt.

Besonders kartenfreundlich präsentieren sich demnach asiatische Metropolen wie Seoul, Singapur, Hongkong oder Shanghai. Auch New York City, London, Dubai sowie die skandinavischen Hauptstädte Oslo, Stockholm und Kopenhagen zählen laut Index zu den Städten, in denen Reisende kaum noch Bargeld benötigen. Selbst kleinere Geschäfte und der öffentliche Nahverkehr akzeptieren dort selbstverständlich Karten oder mobile Bezahldienste per Smartphone.

Für Urlauber bedeutet das: In diesen Metropolen können sie sich nahezu vollständig auf Karte oder Smartphone verlassen. Bargeld brauchen sie höchstens als Reserve.

Anders sieht es in klassischen Reisezielen wie Ägypten, Marokko, Thailand oder auf Bali aus. Dort akzeptieren größere Hotels zwar häufig Kreditkarten. Doch Taxifahrten, Marktbesuche oder kleinere Einkäufe lassen sich meist nur bar bezahlen. Wer hier ausschließlich auf Karte setzt, stößt schnell an Grenzen.

Reisende sollten deshalb ausreichend Bargeld einplanen, rät der Urlaubstracker, am besten in kleinen Scheinen. Wechselgeld steht vielerorts nur begrenzt zur Verfügung. Passende Beträge erleichtern den Alltag deutlich.

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