Packende Partie
Krimi gegen Kanada: Schweiz holt Gruppensieg
Aktualisiert am 25.06.2026 – 08:00 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Eidgenossen setzen sich in einer packenden Partie gegen Kanada durch. Am Ende wird es dramatisch. Schon vor Spielbeginn gibt es einen bewegenden Moment.
Als Sieger der Gruppe B hat die Schweiz das Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM erreicht. Im entscheidenden Spiel der Gruppe B gewannen die Eidgenossen mit 2:1 (0:0) gegen Co-Gastgeber Kanada, der am Ende als Zweiter ebenfalls weiter ist.
Der einstige Augsburger Ruben Vargas (46.) und Freiburgs Manzambi (57.) sorgten im vollgepackten BC Place für die Stimmungskiller. Die Kanadier, für die der eingewechselte Promise David (76.) nur noch zum Anschluss traf, schafften zwar trotz der Niederlage erstmals den Sprung in die K.o.-Runde, müssen sich aber von ihrem Heimpublikum verabschieden.
| 1 | 3 | 2 | 1 | 0 | 7:3 | +4 | 7 | ||||
| 2 | 3 | 1 | 1 | 1 | 8:3 | +5 | 4 | ||||
| 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 5:6 | -1 | 4 | ||||
| 4 | 3 | 0 | 1 | 2 | 2:10 | -8 | 1 |
Als Zweiter trifft die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch bereits am Sonntag in Los Angeles auf den Zweiten der Gruppe B. Die Schweiz darf derweil in Vancouver bleiben – sowohl das Sechzehntelfinale gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen E, F, G, I oder J am kommenden Donnerstag (Ortszeit) als auch ein mögliches Achtelfinale finden in der Metropole an der kanadischen Westküste statt.
So lief das Spiel
Nach seinem überragenden Joker-Auftritt samt Doppelpack gegen Bosnien und Herzegowina stand Manzambi bei der Schweiz erstmals bei dieser WM in der Startelf. Bei den Kanadiern fehlte derweil Ismael Koné nach seiner Horrorverletzung gegen Katar. Als der Mittelfeldspieler mit einem Rollstuhl ins Stadion geschoben wurde, wurde es in der geschlossenen Arena erstmals laut.
Im Video | Standing-Ovation für Kanada-Spieler
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Auf dem Feld dominierten dann jedoch die Schweizer. Kanada musste sich vor allem aufs Verteidigen konzentrieren – und nach gut zehn Minuten erstmals tief durchpusten. Breel Embolo (11.) scheiterte erst freistehend an Torhüter Maxime Crepeau, den Nachschuss von Manzambi blockte dann gerade noch Derek Cornelius.
Wie so oft sorgte die Trinkpause für einen Bruch im Spiel. Kanada gelang es trotz Ballbesitzvorteilen der Schweizer plötzlich, die Partie ausgeglichen zu gestalten – schnell kamen die Gastgeber auch zu eigenen Chancen. Nati-Keeper Gregor Kobel musste sowohl gegen Cyle Larin (33.) als auch gegen Ali Ahmed (41.) eingreifen.
