Dramatisches Duell in Bosnien
Das Trauma geht weiter: Italien verpasst die WM 2026
31.03.2026 – 23:34 UhrLesedauer: 1 Min.
2018 und 2022 scheiterte Italien jeweils dramatisch in den WM-Playoffs. 2026 hat sich die Geschichte wiederholt.
Italien hat die Qualifikation für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verpasst. Der vierfache Weltmeister scheiterte am Dienstagabend in den Playoffs an Bosnien und Herzegowina. Die Osteuropäer setzten sich vor heimischer Kulisse nach Elfmeterschießen mit 4:1 (1:1, 1:1, 0:1) durch. Moise Kean brachte die Italiener zunächst in Führung (15.), Haris Tabaković glich für Bosnien aus (79.). Im Elfmeterschießen verwandelte Esmir Bajraktarevic schließlich den entscheidenden Strafstoß.
Das Spiel wurde zuvor maßgeblich von einem Platzverweis in der ersten Halbzeit geprägt. Der Italiener Alessandro Bastoni sah für eine Notbremse die Rote Karte (41.). Italien verpasst damit zum dritten Mal in Folge die Teilnahme an einer WM-Endrunde. Bosnien und Herzegowina ist hingegen nach 2014 zum zweiten Mal dabei.
