Warnstreik und Corona-Flaute: Fraport legt Zahlen vor

In bewegten Zeiten berichtet der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport heute (07.00 Uhr) über seine Bilanz des Jahres 2021. Wenn Vorstandschef Stefan Schulte zudem die Geschäftsaussichten des MDax-Konzerns beleuchtet, dürfte in den Terminals von Deutschlands größtem Flughafen gähnende Leere herrschen. Grund ist einmal nicht die Corona-Pandemie, sondern der Warnstreik, zu dem Verdi die Luftsicherheitsassistenten an den Passagierkontrollen aufgerufen hat. Fraport hat allen Passagieren, die in Frankfurt einsteigen wollten, geraten, nicht zum Flughafen zu kommen. Lediglich Transitreisende sollen abgefertigt werden.

Zuletzt hatte Schulte einen schmalen Gewinn für 2021 avisiert, nicht zuletzt wegen staatlicher Ausgleichszahlungen für die Corona-Verluste. Auch das starke Frachtgeschäft an Europas größtem Umschlagplatz und wieder steigende Passagierzahlen sorgten wieder für bessere Einnahmen. Vom Vorkrisen-Niveau ist das Unternehmen, das mit dem Terminal 3 eine 4-Milliarden-Investition laufen hat, allerdings noch weit entfernt.

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