Ölpreis steigt wegen Ukraine-Kriegs auf fast 140 Dollar

Die Sorge vor einem knappen Angebot durch den Ukraine-Krieg treibt die Ölpreise immer weiter nach oben. Zuletzt gab es einen Anstieg um mehr als 10 Prozent. Seit 2008 waren die Preise nicht mehr so hoch. 

Wegen der zunehmenden Angst vor den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die weltweite Energieversorgung schnellt der Ölpreis weiter in die Höhe: In der Nacht zum Montag stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent auf einen Höchststand von 139,13 Dollar (127,86 Euro), bevor er auf 130,45 Dollar zurückging. Dies entsprach immer noch einem Anstieg um mehr als zehn Prozent.

Seit 2008 waren die Ölpreise nicht mehr so hoch. Der historische Rekordpreis für ein Barrel Brent liegt bei 147,50 Dollar.

Sanktionen gegen Moskau sind auch hier zu spüren

Russland ist der weltweit drittgrößte Ölproduzent. Schon vor dem Ukraine-Krieg waren die Preise hoch, da die sich nach der Corona-Krise erholenden Länder weltweit ihre Wirtschaft hochfuhren und große Mengen Öl nachfragten.

Nun ziehen sich allerdings immer mehr westliche Ölkonzerne wegen der westlichen Sanktionen gegen Moskau aus russischen Projekten zurück. Wegen der russischen Angriffe in der Ukraine werden Forderungen nach einem Rohstoff-Embargo gegen Moskau laut.

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