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Mittwoch, Mai 25, 2022

Aktien New York Schluss: Weiter abwärts – Verluste spät eingegrenzt

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Im Dow sackten Tech-Aktien wie Apple und Microsoft weiter ab. Apple-Aktien fielen mit einem Minus von 2,7 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober vergangenen Jahres. Sie waren am Vortag vom saudi-arabischen Ölkonzern Saudi Aramco als wertvollstes Unternehmen der Welt abgelöst worden. Der wichtige iPhone-Zulieferer aus Taiwan Foxconn musste die Produktion im chinesischen Shenzen aussetzen, da derzeit in China die Corona-Inkfektionszahlen steigen und die Regierung weitgehende Lockdown-Maßnahmen ergriffen hat. Berichten zufolge soll auch der Apple-Zulieferer Unimicron die Produktion ausgesetzt haben.

Daneben lastete eine Studie der US-Bank Wells Fargo auf den Papieren von General Motors (GM) und Ford. GM büßten 4,6 Prozent ein und Ford 3,0 Prozent. Analyst Colin Langan argumentierte, dass die Produktionskosten für Elektrofahrzeuge stark steigen dürften. So verteuerten allein die höheren Rohstoffpreise die Gesamtkosten eines Fahrzeugs des Modells “Silverado” von GM um geschätzte 12 600 US-Dollar. Die Papiere des E-Auto-Produzenten Tesla fielen ebenfalls.

Unter hohem Druck standen anfangs auch die Papiere von Beyond Meat nach enttäuschenden Quartalszahlen des Herstellers von Fleischersatz. Der Kurs brach im frühen Handel um mehr als 20 Prozent ein, am Ende betrug der Verlust noch gut vier Prozent. Vom Rekordhoch Anfang 2021 hatten die Papiere bereits mehr als 90 Prozent eingebüßt. Vor gut drei Jahren hatte Beyond Meat den Sprung auf das Börsenparkett gewagt.

Der Euro musste kräftig Federn lassen und fiel auf das tiefste Niveau seit Anfang 2017. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0373 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0408 (Mittwoch: 1,0553) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9608 (0,9476) Euro gekostet.

Angesichts der neuerlichen Aktienverluste setzten Investoren auf Staatspapiere: Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg um 0,37 Prozent auf 119,70 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere sank auf 2,87 Prozent./bek/he
— Von Benjamin Krieger, dpa-AFX —

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