Wann kommt der Altweibersommer?

Wetterdienst warnt amtlich in Dutzenden Kreisen


Aktualisiert am 09.09.2026 – 13:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Sonne und Gewitter (Symbolbild): Am Mittwoch erwartet der DWD teils gefährliche Regenmengen, dann wird es schöner. (Quelle: IMAGO/Chantal Anders/imago)

Im Süden warnt der Deutsche Wetterdienst vor gefährlich viel Regen, im Nordwesten werden Gewitter und stürmische Böen erwartet. Dann wird es immer spätsommerlicher.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwoch in Dutzenden Landkreisen amtliche Warnungen ausgesprochen. Der Süden muss bis zum Abend mit mehrstündigem Starkregen rechnen. Dieser sei „meist ungewittrig“, teilte der DWD mit. Es sollen bis zu 35 Liter pro Quadratmeter fallen.

Am Mittag warnte der DWD konkret im Bodenseekreis, im Kreis Lindau und im Kreis Ravensburg in Baden-Württemberg sowie im Kreis Oberallgäu, der Stadt Kempten und im Kreis Unterallgäu in Bayern. Warnstufe 2 von 4 wurde erreicht, die Experten befürchteten unter anderem rasche Überflutungen von Straßen.

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Im Norden galten am Mittag unterdessen von Niedersachsen über Nordrhein-Westfalen bis nach Hessen Warnungen der Stufe 1 von 4 wegen Windböen, die leichte Gegenstände herumwirbeln können. Im Tagesverlauf sollen im Nordwesten zudem vereinzelte Gewitter mit stürmischen Böen und Starkregen mit rund 15 Litern in einer Stunde auftreten.

Es wird wieder wärmer: Bis wann bleibt der Spätsommer?

Dann wird das Wetter ruhiger: Ab Mittwoch seien kaum noch markante Wetterentwicklungen zu erwarten, schreibt der DWD – und zwar über das Wochenende hinaus. Steht also jetzt ein milder Spätsommer ins Haus?

Tatsächlich: Die Temperaturen steigen: Am Mittwoch liegen die Höchstwerte laut DWD bei 17 bis 23 Grad, am Donnerstag bei 17 bis 24 Grad, am Freitag werden 18 bis 25 Grad erreicht, am Samstag 19 bis 26 Grad – und von Sonntag bis Dienstag sogar bis zu 27 Grad.

Experte kündigt zu Oktoberfest „klassischen Altweibersommer“ an

Danach wird es der DWD-Trendprognose zufolge zunächst wieder kühler. Der Wetterdienst spricht von wechselhaftem Wetter mit vielen Schauern bis zum 18. September.

Einen Tag später, am Samstag, 19. September, startet das Oktoberfest. Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung macht Hoffnung, dass es pünktlich dazu wieder besser wird: Ein „klassischer Altweibersommer mit angenehmen 19 bis 20 Grad und viel Sonne“ sei möglich, erklärte er im „Merkur“. „Kein Hitzehammer, aber goldenes Herbstwetter für die erste Maß im Biergarten.“

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