Dieter Bohlen über DSDS

„Wir werden keinen Superstar finden“


Aktualisiert am 09.05.2026 – 15:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Die DSDS-Jury 2026: Dieter Bohlen, Isi Glück und Bushido. (Quelle: rtl)

Im DSDS-Finale wird am 9. Mai der nächste Superstar Deutschlands gekürt. Dieter Bohlen sieht die späteren Erfolgschancen der Siegerin oder des Siegers aber rational.

Am Samstagabend entscheidet sich, wer bei „Deutschland sucht den Superstar“ den Sieg holen wird. Fünf Musikerinnen und Musiker werden ein letztes Mal auf der Showbühne stehen und sich beweisen, um Deutschlands nächster Superstar zu werden. Doch wie hoch stehen die Chancen auf eine große Karriere wirklich? Dieter Bohlen findet ehrliche Worte.

Im Gespräch mit „Bild“ sagt Dieter Bohlen klar: „Wir werden keinen Superstar finden.“ Diese Bezeichnung sei in dieser Show „ein bisschen zu hoch. Es muss ja nicht immer gleich ein Superstar gefunden werden. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy“, so der Sänger und Produzent. Der Erfolg des Siegers oder der Siegerin hänge von mehreren Faktoren ab, „manchmal zählt der richtige Song. Manchmal das richtige Team oder das Timing.“ Auch Social-Media-Auftritte seien wichtig, um den Erfolg anzukurbeln. Dieter Bohlens Kollegin Isi Glück schließt sich ihm an, sagt: „Entscheidend ist, ob jemand auch nach der Show bestehen kann im Musikbusiness.“

Alle drei Juroren haben Favoriten, wie sie in dem Interview zugeben. „Ich glaube, da sind zwei Jungs, die das gewinnen können. Einer ist Menowin Fröhlich. Und einer ist Paco. Alles andere ist Banane. Glaube ich.“ Isi Glück und Bushido wollen hingegen keine Namen nennen.

Menowin Fröhlich ist unter den DSDS-Fans bestens bekannt. Der 38-Jährige nahm bereits zweimal an der Castingshow teil, schaffte es 2010 sogar ins Finale. Ganz knapp verlor er damals gegen seinen Kontrahenten Mehrzad Marashi. Bei seinem zweiten Finale tritt er nun gegen Contance Dizendorf (19), Abii Faizan (24), Paco Simic (23) und Tyrell Hagedorn (19) an.

Share.
Die mobile Version verlassen