Winter-Wetter in Deutschland aktuell: DWD

Winterchaos im Newsblog

Warnstufe 3: DWD aktualisiert Unwetterwarnungen


Aktualisiert am 05.02.2026 – 21:35 UhrLesedauer: 5 Min.

Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnungen für diverse Regionen im Osten Deutschlands verlängert. (Quelle: Julian Stratenschulte)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt: In weiten Teilen von Deutschland ist es gefährlich glatt. Das hat nicht nur Folgen nach den amtlichen Unwetterwarnungen für zahlreiche Städte und Kreise. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Die Wetterlage im Osten Deutschlands verschärft sich vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Für zahlreiche Kreise und Städte wie Schwerin und Rostock hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Unwetterwarnungen erhöht und ausgeweitet. Dort gelten amtliche Unwetterwarnungen der Stufe 3 vor Glatteis von 21.00 Uhr am Donnerstag (5. Februar) bis 9.00 Uhr am Freitag (6. Februar). Laut der Wetterprognose bestehe hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.

Der DWD weist in der erhöhten Warnung auf die „Gefahr für Leib und Leben“ durch plötzlich gefrierenden Regen hin. Die Handlungsempfehlungen des Wetterdienstes lauten: Aufenthalt im Freien und Fahrten vermeiden. Des Weiteren sollte das Verhalten im Straßenverkehr angepasst werden und Verkehrsteilnehmer sollten sich auf Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen einstellen.

Der Hauptstadtflughafen steht am Abend still. Wie eine Sprecherin mitteilte, seien wegen Blitzeis keine Starts und Landungen mehr möglich. Der Betrieb wurde vorübergehend eingestellt.

„Unsere Flächen sind spiegelglatt. Es besteht Gefahr für Leib und Leben“, erklärte eine Sprecherin am Abend. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werde, sei noch offen. Zunächst gelte ohnehin das Nachtflugverbot. „Danach sehen wir am Freitagmorgen weiter.“

In Berlin forderte das Winterwetter einen Toten. Wie die Polizei mitteilte, ist ein Mann auf dem vereisten Halensee eingebrochen und anschließend im Krankenhaus gestorben.

Wie die Feuerwehr mitteilte, hätten Ersthelfer zunächst versucht, ihn von einem Steg aus zu retten, doch vergeblich. Anschließend sei ein Feuerwehrmann mit einem Schutzanzug ins Wasser gegangen und konnte ihn so aus dem Wasser ziehen. Der Mann wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

In Brandenburg führten Eisregen und Neuschnee zu fatalen Unfällen. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte, sei die Lage besonders schlimm auf der A10 bei Potsdam. „Es ist spiegelglatt und so langsam wird es schwierig, den Überblick über alle Unfälle zu behalten“, so der Sprecher.

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