Wilde Wortgefechte um Video in Köln

Pocher streitet mit Freund seiner Ex

Wilde Wortgefechte zwischen Anwälten vor Gericht


Aktualisiert am 14.01.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.

Amira Aly und Christian Düren (l.) und der Kölner Comedian OIiver Pocher (r.) (Montage): Ein Streit der Männer wird in Köln vor Gericht verhandelt. (Quelle: Imago-Montage/t-online)

Ungewöhnlich lautstarker Prozesstermin – mit reichlich Prominenz. Oliver Pocher streitet mit Christian Düren wegen eines Videos. Worum es geht.

Im Zivilprozess zwischen dem Kölner Comedian Oliver Pocher und dem TV-Moderator Christian Düren ist es am Mittwochnachmittag zu wilden Wortgefechten zwischen den Anwälten der beiden Prominenten gekommen. Eine Einigung blieb aus.

Im Zentrum der Verhandlung steht die Frage, ob Düren ein privates Streit-Video von Pocher und dessen Ex-Frau Amira Aly weitergegeben oder zur Einflussnahme auf Pochers berufliche Chancen genutzt hat. Düren ist seit 2024 mit Aly liiert.

Der Kölner Comedian wirft Düren vor, ihn mit dem Video erpresst und es mehreren Verantwortlichen in der TV-Branche gezeigt oder zumindest erwähnt zu haben, um Pochers Engagements bei Sendern zu verhindern.

Das Video soll einen heftigen Streit zwischen Pocher und Aly zeigen, bei dem es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein soll. Düren, der am Mittwoch nicht vor Gericht erschien, bestreitet die Vorwürfe. Am ersten Verhandlungstag hatte Düren selbst laut der „Bild“-Zeitung erklärt, er habe das Video lediglich mit seiner Partnerin Amira Aly besprochen und es anschließend gelöscht.

Bei der Verhandlung am Mittwochnachmittag spielten nun weitere Prominente eine Rolle. Moderatorin Annemarie Carpendale und Filmproduzent Pierre Uebelhack wurden als Zeugen geladen – beide wurden virtuell in das Kölner Gericht von ihren Münchner Wohnorten zugeschaltet.

Carpendale moderiert mit Düren seit einigen Jahren die ProSieben-Sendung „taff“. Uebelhack ist der frühere Lebensgefährte von Lilly Becker. Beide bestritten bei der Zeugenbefragung am Mittwoch vehement den Vorwurf, dass Düren ihnen das Video gezeigt habe.

„Das kann ich aus vollem Herzen ausschließen“, sagte die 48-jährige Carpendale bei ihrer Befragung. Der Clip sei in der TV-Branche aber besprochen worden. Gleichwohl kenne sie niemanden, der das fragliche Video tatsächlich auch gesehen habe.

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