Schnäppchentipps für Kunden
Wie viel spart man wirklich bei Rossmann?
Aktualisiert am 29.09.2026 – 04:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Rot umrandet und gekennzeichnet als Artikel aus der Werbung: Lohnen sich die Angebote bei Rossmann immer? Darauf sollten Sie achten.
Immer wieder wirbt Rossmann mit „Angebots-Wochen“ und „Aktionen“. Das bedeutet, dass der Drogeriemarkt mit ganz besonderen Schnäppchen aufwartet. Doch lohnen sich wirklich alle Angebote? Und wie viel sparen Kunden dabei? t-online hat eine Stichprobe gemacht.
Werbung ist nicht gleich Angebot
Einige Angebote aus dem Rossmann-Prospekt können sich lohnen. Doch nicht bei allen Artikeln aus der Werbung besteht Schnäppchenpotenzial. Das zeigt der Check vor Ort in einigen Filialen: Besonders auffällig sind die rot umrandeten Preisschilder an den Regalen. Sie sollen den Kunden auf den ersten Blick verdeutlichen, dass es sich hierbei um einen Artikel aus der Werbung handelt.
Doch Werbung ist nicht gleichbedeutend mit „Angebot“. Darauf weist auch die Verbraucherzentrale Hamburg hin. „Das Wort „Werbung“ ist kein verlässliches Indiz für eine Preissenkung“, erklären die Verbraucherschützer. „So gibt etwa Rossmann häufiger den Hinweis ‚Werbung‘ direkt am Preisschild, aber eine Preissenkung ist damit nicht verbunden.“
Kaum Ersparnis
Häufig ist die Ersparnis wesentlich geringer als vermutet. Teilweise können Kunden bei den sogenannten Schnäppchen lediglich 4 oder 5 Cent sparen – das ist zwar auch Geld, dennoch rechnet sicherlich der eine oder die andere mit mehr.
Doch das ist nicht alles. Denn es kommt durchaus vor, dass ein Produkt hervorgehoben wird, obwohl es gar nicht reduziert ist.
Vergleichen Sie deshalb mit anderen Drogeriemärkten oder mithilfe der verdeckten Preisschilder, ob der Preis wirklich reduziert wurde.
UVP ist nicht der Originalpreis
Auch wenn das Produkt als Angebot deklariert wird, lohnt es sich, den Originalpreis zu checken. Mit dem „Originalpreis“ ist jedoch nicht die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) gemeint, die Rossmann auf seinen Preisschildern angibt. Sondern das, was Kunden außerhalb der Angebotswochen oder bei der Konkurrenz für das Produkt zahlen müssen. Hier kann es vorkommen, dass der angegebene Preis unter der UVP liegt – das ist allerdings auch nach Ablauf der Aktion noch der Fall.
