Wie Sie die Untersuchung bestehen und die Plakette bekommen

Hauptuntersuchung

TÜV-Prüfung versäumt: Diese Folgen drohen


Aktualisiert am 16.01.2026 – 14:00 UhrLesedauer: 4 Min.

TÜV-Prüfung: Besteht das Auto die Hauptuntersuchung, so erhält es eine neue Plakette. (Quelle: Manfred Segerer/imago-images-bilder)

Nur nach der TÜV-Prüfung gibt’s eine neue Plakette. Was wird dabei geprüft? Wie kann man das Auto vorbereiten und sparen? Und was kostet die Hauptuntersuchung?

Wohl kaum ein Autofahrer freut sich auf die regelmäßig wiederkehrende TÜV-Prüfung. Mancher zittert der Hauptuntersuchung (HU), wie sie offiziell heißt, entgegen, denn im schlimmsten Fall – nämlich bei schwerwiegenden Mängeln – wird das Auto stillgelegt. Andere versäumen komplett die Frist.

Das ist aber gefährlich und kann das Flensburger Punktekonto belasten. t-online zeigt, was bei der HU geprüft wird, was das kostet und wie Sie an der Plakette ablesen können, wann die nächste HU ansteht.

Die Untersuchungsintervalle sind genau festgelegt. Alle zwei Jahre steht die HU an. Einzige Ausnahme sind Neuwagen: Sie müssen erst nach drei Jahren erstmals zur HU, ab dann gilt auch für sie der Zwei-Jahres-Turnus.

Das verrät ein Blick auf die Prüfplakette. Der Aufkleber am Nummernschild wird bei der Hauptuntersuchung vergeben. Die Zahlen auf der Plakette und zwei schwarze Markierungen verraten auf den ersten Blick den Monat, an dem die nächste Hauptuntersuchung fällig ist – wenn man weiß, wie die Plakette gelesen wird. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Die Hauptuntersuchung ist eine lästige Pflicht – aber auch eine ratsame. Denn mitunter deckt erst diese Prüfung gefährliche Mängel auf, die wir im Alltag nicht bemerken. Wer die Frist zur HU überzieht, riskiert deshalb ein Bußgeld, das sich nach der Dauer der Versäumnis staffelt:

Die Experten prüfen, ob alle wichtigen Komponenten des Autos in verkehrssicherem Zustand sind. Dazu zählen:

Dabei arbeiten die Prüfer eine lange Checkliste ab, die mehr als 150 Punkte umfasst. Aber nicht nur das. Denn nach einer zweijährigen Zusatzausbildung finden die Experten auch Schwachpunkte, auf die keine Checkliste hinweist. Der TÜV Rheinland nennt einige Schwerpunkte:

Aktie.
Die mobile Version verlassen