Ferienbeginn
Lange Wartezeiten: Flughafen erwartet 3,1 Millionen Passagiere
Aktualisiert am 25.03.2026 – 19:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Start der Osterferien dürfte es am Flughafen Frankfurt voll werden. Behörden und Airlines geben Tipps, wie Passagiere Stress vermeiden.
Mit Beginn der Osterferien in Hessen (30. März bis zum 10. April) startet am Flughafen Frankfurt die erste große Reisewelle des Jahres. Viele Passagiere zieht es in den Urlaub – und der Frankfurter Flughafen erwartet rund 3,1 Millionen Passagiere. Wie der Betreiber am Mittwoch (25. März) mitteilte, werden daher bei den Grenzkontrollen lange Wartezeiten erwartet.
Grund dafür ist laut Flughafenbetreiber das neu eingeführte Kontrollsystem für Nicht-EU-Bürger. Damit der Start in die Ferien möglichst reibungslos verläuft, raten Behörden und Airlines zu guter Vorbereitung. Vor allem bei der Anreise zum Flughafen und an den Kontrollen kann es sonst schnell zu Verzögerungen kommen.
Alleine am ersten Ferienwochenende rechnet der Betreiber mit 721.000 Passagieren. Ein Fraport-Sprecher erklärte, dass mehr Personal eingesetzt werden soll, um die Kontrollstellen zu entlasten. Auch eine Umleitung der Reisenden, um lange Wartezeiten an Knotenpunkten zu verhindern, werde es geben. „Wir rechnen in den Spitzenzeiten dennoch mit deutlich erhöhten Wartezeiten und bitten insbesondere Reisende aus Drittstaaten, dies bei ihrer Reisevorbereitung zu berücksichtigen“, so der Sprecher.
Reisende aus EU-Drittstaaten, die durch die Grenzkontrolle müssen, sollen daher mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen eintreffen, heißt es in der Mitteilung. Wer innerhalb der EU ohne Grenzkontrolle reist, kann weiterhin zwei Stunden vor Abflug eintreffen. Fluggäste mit Aufgabegepäck sollten zusätzlich eine halbe Stunde mehr einplanen.
Weniger Handgepäck, weniger Stress
Die Bundespolizei rät, möglichst nur ein Handgepäckstück mit in die Kabine zu nehmen. Weitere Koffer sollten am Check-in aufgegeben werden. Hier ist eine möglichst frühzeitige Abgabe ratsam.
Vor der Sicherheitskontrolle sollten Passagiere Jacken ablegen und elektronische Geräte sowie Flüssigkeiten aus dem Handgepäck nehmen. Flüssigkeiten dürfen nur in Behältern bis 100 Milliliter mitgeführt werden, verpackt in einem wiederverschließbaren Beutel. Auch kleine Dinge können Zeit bei der Kontrolle kosten. Schlüssel, Ausweise oder Bargeld sollten möglichst griffbereit verstaut sein.
Immer wieder kommt es zu Verzögerungen, weil unerlaubte Gegenstände im Handgepäck entdeckt werden. Dazu zählen etwa Messer mit längerer Klinge, Werkzeuge oder auch Pfeffersprays. Auch vermeintlich harmlose Gegenstände können problematisch sein. Die Bundespolizei nennt etwa lange Nagelfeilen oder Zelt-Heringe als Beispiele.
Vor der Reise sollten Passagiere ihre Unterlagen kontrollieren. Sind Ausweis oder Reisepass noch gültig? Sind alle Dokumente vollständig? An der Grenzkontrolle hilft es, die Unterlagen schnell vorzeigen zu können. Wer einen elektronischen Reisepass besitzt, kann in vielen Fällen die automatisierte Kontrolle nutzen und so Zeit sparen.
Der Flughafen Frankfurt und Airlines setzen zunehmend auf digitale Services. Dazu zählen Online-Check-in, mobile Bordkarten oder die Möglichkeit, Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu reservieren.
