Wie man den Stimmzettel richtig ausfüllt

Anders ist es beim Kumulieren. Wer so wählt, kann seine Stimmen auf verschiedene Kandidaten beim Wahlzettel für die Bayern-Wahl 2026 verteilen und den Favoriten bis zu drei Kreuze geben. Dabei sollte aber unbedingt mitgezählt werden, damit die zulässige Anzahl auf dem Stimmzettel für die Bayern-Wahl nicht überschritten wird. Zu wenig Stimmen sind in Ordnung, wer aber zu viele Stimmen abgibt, macht damit seine Wahl ungültig. Gleiches gilt bei der Kommunalwahl in Bayern, wenn einem Kandidaten mehr als drei Stimmen gegeben werden.

Wer einzelnen Personen eine Stimme geben will und das über Parteigrenzen hinaus, kann das bei der Kommunalwahl in Bayern tun. Beim sogenannten Panaschieren kann die wählende Person ihre Stimmen auf Kandidaten unterschiedlicher Parteien oder Listen auf dem Stimmzettel der Bayern-Wahl verteilen.

Der hellblaue Stimmzettel der Bayern-Wahl ist für die Wahl des Landrats vorgesehen. Hier ist nur eine Stimme zu vergeben. Der weiße Wahlzettel für die Bayern-Wahl 2026 wiederum ist für den Kreisrat bestimmt. Auch hier dürfen wieder mehrere Kreuzchen gesetzt werden, nämlich so viele, wie Sitze im Kreisrat vergeben werden können. Diese Zettel bekommen allerdings nur Anwohner eines Kreises oder einer Kreisstadt ausgehändigt. Wer in München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg oder Ingolstadt zur Kommunalwahl geht, erhält also nur zwei Zettel.

Was außerdem wichtig ist: Jede Wahl wird bei der Bayern-Wahl getrennt ausgezählt. Deshalb dürfen die Stimmzettel für die Kommunalwahl in Bayern nicht vermischt oder gemeinsam abgegeben werden, sondern werden jeweils separat in die dafür vorgesehenen Wahlurnen beziehungsweise bei der Briefwahl in die richtigen Umschläge gesteckt. Die Farben helfen also nicht nur den Wählerinnen und Wählern im Wahllokal, sondern auch bei der organisatorisch aufwendigen Auszählung der Wahlzettel bei der Bayern-Wahl 2026.

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