Obst enthält neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch andere wichtige und gesundheitsfördernde Bestandteile. „Wenn ich Obst mit Schale verzehre, sind da eine Menge Ballaststoffe dabei, die der Körper braucht. Und nicht zu vergessen, Obst enthält sekundäre Pflanzenstoffe. Das sind die Farb-, Aroma- und Duftstoffe“, sagt Marin im Interview.

„Die schöne Farbe von Erdbeeren entsteht beispielsweise durch einen sekundären Pflanzenstoff. Von diesen Stoffen ist bekannt, dass sie positive gesundheitliche Wirkungen haben und beispielsweise freie Radikale im Stoffwechsel abfangen und das Entzündungs- und damit auch Krankheitsrisiko senken. Seien es nun Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebserkrankungen, die Palette ist weit.“

Gibt es denn Obstsorten, die gesünder sind als andere? „Das kann man so nicht sagen, die Mischung macht’s“, weiß die Ökotrophologin. „Fragt man jetzt, welches Obst hat besonders viel Kalium, dann ist das vielleicht die Banane, die Aprikose. Welches Obst hat besonders viele Gerbstoffe, dann sind das die Weintrauben. Es kommt dann drauf an, nach was man speziell sucht. Aber wenn man eine generelle Empfehlung geben möchte, dann würde man sagen: Die Abwechslung macht’s! Es ist niemals nur eine Sorte.“

Ein Rat der Expertin: „Essen Sie alles, was Saison hat. Wenn man auf dem Markt guckt und gerade Hochsaison einer Obstsorte ist, gibt es auch mal günstigere Preise. Das ist ein Vorteil. Mein Tipp: Regional und saisonal einkaufen.“

Aktie.
Die mobile Version verlassen