
Bei einer SEPA-Lastschrift haben Sie als Verbraucher breite Rechte. So müssen Zahlungsempfänger den Zahlungspflichtigen, also Sie, 14 Tage per Brief, E-Mail oder SMS informieren, bevor Ihr Konto belastet wird. So haben Sie genug Zeit, das Konto zu decken.
Ausgenommen von dieser Regelung sind regelmäßige SEPA-Lastschriften in derselben Betragshöhe. Allerdings sind auch kürzere Fristen möglich, wenn diese in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder der Rechnung vereinbart wurden.
Zudem können Sie zu ihrer eigenen Sicherheit Konten vollständig für Lastschriften blockieren lassen. So ist es beispielsweise gegen unrechtmäßige Belastungen von Fremden geschützt.
Das kann anhand von sogenannten „Black Lists“ erfolgen. Hier legen Sie fest, wer nicht auf das Konto zugreifen darf. Das andere Beispiel sind „White Lists“, mit denen Verbraucher ihrem Kreditinstitut mitteilen, wer das Konto belasten darf.