Wie Frührentner von zusätzlichen Beiträgen profitieren

Frag t-online

Diese Rentenregel sollten Frührentner kennen


16.01.2026 – 06:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Rentnerin arbeitet im Supermarkt (Symbolbild): Ein Job im Ruhestand kann positive Folgen für die Rente haben. (Quelle: ferrantraite/getty-images-bilder)

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute geht es um die Folgen von weiteren Beiträgen als Rentner.

Es mag vielen zwar nicht so vorkommen, aber die gesetzliche Rente in Deutschland lässt sich durchaus flexibel gestalten: Sie können mit dem Rentenbezug warten, bis Sie Ihr reguläres Eintrittsalter erreicht haben, Sie können die Rente aber auch aufschieben oder vorzeitig in Anspruch nehmen, sofern Sie die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllen.

Die abschlagsfreie Variante der Frührente steht Ihnen zu, wenn Sie mindestens 45 Beitragsjahre gesammelt und ein bestimmtes Alter überschritten haben. Von dieser Option hat auch eine t-online-Leserin Gebrauch gemacht und diese mit einer Berufstätigkeit kombiniert. Nun möchte sie wissen: „Ich erhalte seit dem 1. April 2023 Vollrente als besonders langjährig Versicherte und habe zwei Jahre weiter gearbeitet und Rentenbeiträge gezahlt. Erhalte ich dadurch eine erhöhte Rente?“

„Sie haben allerdings die Möglichkeit, auf Ihre Versicherungsfreiheit zu verzichten“, sagt Braubach. „Die dann eingezahlten Beiträge werden immer zum 1. Juli des darauffolgenden Jahres Ihrer Rente hinzugerechnet.“ Auch das geschehe automatisch.

Und es gibt noch einen zusätzlichen Bonus: Für die Rente, die sich aus jenen Beiträgen ergibt, die die Leserin nach Erreichen des regulären Rentenalters gezahlt hat, wird ein Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat zwischen dem Erreichen des regulären Rentenalters und dem Beginn der höheren Rente gezahlt.

Aktie.
Die mobile Version verlassen