Wer übernimmt?

So geht es jetzt mit dem „Tatort“ aus München weiter


Aktualisiert am 01.04.2026 – 23:41 UhrLesedauer: 2 Min.

„Tatort: Unvergänglich“: Der letzte gemeinsame Fall für Kriminaloberkommissar Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), Kriminalhauptkommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Kriminalhauptkommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec). (Quelle: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden)

Mit einem zweiteiligen „Tatort“ endet die Ära der Kommissare Leitmayr und Batic in München. Aber wie geht es mit Kriminalfällen in der bayerischen Landeshauptstadt weiter?

Nach 35 Jahren und 100 Fällen heißt es in München „Pfiati“. Zum Abschied ermitteln Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) in einem Doppel-„Tatort“ mit dem Titel „Unvergänglich“. Doch nicht das ganze Team hört auf. Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), der frühere Assistent des Duos, übernimmt – und bekommt einen neuen Kollegen: Nikola Buvak, gespielt von Carlo Ljubek.

Dass Ljubek Münchner „Tatort“-Ermittler wird, ist bereits seit November 2024 bekannt. Der erste gemeinsame Fall mit dem Arbeitstitel „Zwischenwelten“ soll noch in diesem Jahr im Ersten zu sehen sein. Darin geht es um einen brutalen Raubmord in Neuperlach im Südosten Münchens. Ein konkretes Ausstrahlungsdatum ist noch nicht bekannt.

In dem Fall ist auch die bekannte Rolle des Kriminalkommissars Ritschy Semmler (gespielt von Stefan Betz) dabei, er unterstützte das frühere Team seit 2016 in unregelmäßigen Abständen. Für Ferdinand Hofer ist der erste „Tatort“ ohne Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec auch ein Neustart. Elf Jahre lang stand seine Figur im Schatten der Hauptkommissare Batic und Leitmayr. Nun will er Leiter der Mordkommission werden.

Über seinen neuen Kollegen Ljubek sagte Hofer: „Wir haben einen ähnlichen Humor.“ Dem fügte der 32-Jährige an: „Wir nehmen uns beide selbst nicht zu ernst und können über uns gegenseitig und miteinander lachen. Das, finde ich, verbindet.“ Dass da etwas dran ist, stellten die beiden auch schon auf Instagram unter Beweis:

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Carlo Ljubek sieht es als „große Ehre und schöne Herausforderung“, jetzt „Tatort“-Kommissar in München zu sein. Für den 49-Jährigen ist es eine Rückkehr, denn er lebte jahrelang ebendort. Er war zuletzt etwa in der Netflix-Serie „Schlafende Hunde“, in der ZDF-Serie „Safe“ oder im Kinofilm „Alle die du bist“ zu sehen. Im Münchner Tatort war er 2024 schon einmal in einer Episodenrolle in „Das Wunderkind“ dabei.

Auch der zweite gemeinsame Krimi für Hofer und Ljubek ist bereits abgedreht. Die Dreharbeiten fanden im Februar teilweise auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Nobelhotel „Bayerischer Hof“ statt. „Eine solch gigantische Kulisse mit so viel internationaler Prominenz wäre für einen ‚Tatort‘ unter normalen Umständen unvorstellbar“, sagte das Duo danach zur Deutschen Presse-Agentur.

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