Wie die Stadt Fußpilz in ihren Bädern bekämpft

Unangenehme Hautinfektion

Fußpilz im Schwimmbad: So geht die Stadt dagegen vor


Aktualisiert am 21.01.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Person unter der Dusche (Symbolbild). Feuchte und warme Orte wie Duschen in Schwimmbädern sind für Fußpilz besonders attraktiv. (Quelle: IMAGO/Bihlmayerfotografie/imago-images-bilder)

Fußpilz statt Freude: Der Erreger fühlt sich auch in Aachens Schwimmbädern wohl. Wie die Stadt reagiert und was Badegäste tun können.

Der beliebteste Trendsport des Jahres 2026 ist das Schwimmen. Das zumindest behauptet die Zeitschrift „Elle“, aber auch in den sozialen Medien trendet der Sport. Die Vorteile liegen auf der Hand: Schwimmen ist gelenkschonend, der ganze Körper wird trainiert und die Ausrüstung für den Sport ist auch schon für kleines Geld zu haben.

Doch mancher Schwimmbadbesuch endet mit einer unangenehmen und vor allem juckenden Überraschung: Fußpilz. Zwar ist die Behandlung unkompliziert und Antipilzmittel in der Apotheke erhältlich. Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht zu einer Infektion kommt.

Warm und feucht – das sind die idealen Bedingungen für Fußpilz. In Schwimmbädern fühlt er sich deshalb besonders wohl. Gleichzeitig werden diese von vielen Menschen besucht, von denen einige bereits infiziert sind. Durch verlorene Hautschuppen verbreiten sich die Pilzsporen schließlich auf Böden, in Umkleiden oder in Duschbereichen.

Durch die Feuchtigkeit in den Räumen können die Pilzsporen mehrere Tage bis Wochen überleben. Wenn Menschen barfuß und mit durch das Wasser aufgeweichten Füßen in die Sporen treten, dringt der Pilz leicht in die Haut ein und infiziert sie.

Auf Nachfrage der Aachener Lokalredaktion von t-online erklärte ein Sprecher der Stadt Aachen, dass die Bereiche im Schwimmbad standardmäßig gereinigt werden, um die Verbreitung von Pilzen und anderen Krankheiten zu verhindern. Die Schwimmbadmitarbeiter führen dazu nicht nur Reinigungen vor und nach Betriebsschluss, sondern auch währenddessen durch. Zusätzlich finden Grundreinigungstage statt. Dabei kommen je nach Verschmutzung unterschiedliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel zum Einsatz.

Die Stadt sieht jedoch auch die Besucher der Schwimmbäder in der Pflicht: „Für die Wasserqualität kann jeder Badegast effektiv mitwirken, indem er sich vor dem Schwimmen abduscht und den Körper reinigt. Denn letztendlich trägt der Badegast die Erreger ins Wasser“, so der Sprecher.

Wer permanent außerhalb des Wassers, also in Duschen, Umkleiden und am Beckenrand, Badeschlappen trägt, muss keine Infektion befürchten. Nach dem Schwimmen sollten die Füße und Zehen außerdem ordentlich abgetrocknet werden. So bleibt vom Schwimmen kein unangenehmes Mitbringsel zurück, sondern nur ein gutes Gefühl, etwas für sich und seine Gesundheit getan zu haben.

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