Hitzewarnungen in Urlaubsländern

Südeuropa bereitet sich auf mehr als 40 Grad vor – Hitzewelle dauert an


Aktualisiert am 09.07.2026 – 21:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Sonne geht über dem Tejo in Lissabon auf: Auch Portugal schwitzt. (Quelle: Armando Franca/dpa)

Der Sommer bleibt in Europa extrem. Mehrere Urlaubsländer im Süden des Kontinents kämpfen bereits mit der nächsten Hitzewelle – und warnen.

Während in Deutschland die Temperaturen erst allmählich steigen, ist die nächste Hitzewelle in Südeuropa bereits in vollem Gange. In Madrid wurden am Donnerstag 38 Grad gemessen, auf Mallorca 36, in Montpellier 38 und in Mailand 34.

Die staatlichen Stellen reagieren mit Hitzewarnungen. In Italien gelten Warnungen der Stufe zwei von drei. Ähnlich ist die Lage in Spanien: Am Wochenende sollen in dem Land Temperaturen von mehr als 40 Grad erreicht werden, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.

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Neue Hitzewelle trifft Frankreich und Spanien

In Frankreich und Portugal haben die staatlichen Wetterdienste Warnungen der Stufe Orange verhängt. Die Temperaturen sollen hier am Wochenende und in der kommenden Woche bei etwa 40 Grad liegen.

Warngrafik von Meteoalarm (Stand: 09.07.2028): Viele Länder im Süden von Europa haben neue Hitzewarnungen veröffenlicht. (Quelle: Meteoalarm)

Météo-France, der staatliche Wetterdienst Frankreichs, rechnet erneut mit einer länger anhaltenden Hitzewelle. Laut den Experten soll sich die Hitze mindestens bis zum 14. Juli halten. In verschiedenen Regionen des Landes wüteten in den vergangenen Tagen zudem Waldbrände. Angefacht wurden die Flammen durch die trockene Luft, den Wind – und die Hitze.

Hitzewelle: Es brennt in Europa

In der im Süden des Landes gelegenen Region Pyrénées-Orientales wurden innerhalb von vier Tagen 4.900 Hektar Land zerstört – auch mehrere Häuser fielen den Flammen zum Opfer. Im ganzen Land wurden seit Anfang Juli bei Waldbränden fast 8.000 Hektar zerstört.

Straßenszene während einer Hitzewelle in Frankreich: Die extremen Temperaturen sollen sich in dem Nachbarland bis in die nächste Woche halten. (Quelle: Valery Hache/dpa)

Die WHO warnt eindringlich vor den Auswirkungen, die die neue Hitzewelle haben könnte. Bereits bei der vergangenen Hitzewelle waren die Todesfälle sprunghaft angestiegen. Wie die spanische Gesundheitsbehörde mitteilte, starben in dem Land wegen der Extremhitze im Juni mindestens 1.028 Menschen. Ähnliche Werte gab es auch in Deutschland.

Wie der für Europa zuständige Regionaldirektor der WHO, Hans Kluge, in einer Mitteilung erklärt, sind auch in den kommenden Tagen viele Hitzetote in Europa möglich.

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