
„Strikte Kontoeinstellungen“
WhatsApp führt neue Sicherheitsfunktion ein
28.01.2026 – 10:59 UhrLesedauer: 2 Min.
WhatsApp hat eine Funktion veröffentlicht, mit der sich der Dienst stark einschränken lässt. Das Ziel: Sich so unangreifbar wie möglich zu machen. Wofür ist das gut?
Es gibt Personen, die sich stärker als andere gegen Angriffe aus dem Internet wehren müssen. Dazu gehören etwa Politiker oder Journalisten, die potenziell zum Ziel von Hackergruppen gehören. Für diese Anwender hat WhatsApp jetzt eine Einstellung veröffentlicht, mit der sich der Messenger extrem einschränken lässt.
Was heißt das? Wer die Funktion „Strikte Kontoeinstellungen“ aktiviert, sperrt den Dienst fast vollständig nach außen ab. Dadurch werden etwa Anhänge und Medien von Personen blockiert, die nicht in den eigenen Kontakten stehen.
Zudem unterdrückt der Dienst die Anrufe von unbekannten WhatsApp-Accounts. Auch die Linkvorschau in Nachrichten wird deaktiviert. Und nur die eigenen Kontakte können einen Anwender mit eingeschränktem Konto zu Gruppen hinzufügen.
Weitere Einstellungen betreffen den Datenschutz. Der „Zuletzt online“-Zeitstempel wird fremden Kontakten nicht mehr angezeigt. Ebenso wie das Profilbild, die Nutzerinfo und Status-Updates. Anrufe leitet WhatsApp über eigene Server weiter, um die IP des Nutzers zu verschleiern.
So lässt sich die Funktion einschalten:
Die Funktion „Strikte Kontoeinstellungen“ wird laut WhatsApp in den kommenden Wochen nach und nach eingeführt. Wie die Entwickler des Dienstes schreiben, sollte sie aber nur verwendet werden, „wenn du glaubst, von einem Cyberangriff bedroht zu sein“.