Außerdem fehlen China die Erfahrungen mit bemannten Mondmissionen und regelmäßigen bemannten Flügen zum Mond.

Die USA haben mit dem Apollo-Programm schon einmal bewiesen, dass sie unter Druck über sich hinauswachsen können. Nachdem Russland mit Sputnik den ersten Satelliten und mit Juri Gagarin den ersten Menschen ins All gebracht hatte, mobilisierten die USA in kürzester Zeit enorme Kräfte und holten im Wettlauf ins All auf.

Noch ist das neue Wettrennen zum Mond also nicht entschieden. Aber die Angst der USA, dass China den Wettstreit gewinnen könnte, ist berechtigt. Wenn die USA vor China die Mondoberfläche erreichen wollen, müssen sie eines sein: konsequent. Denn nur ein klarer politischer Kurs und eine langfristige finanzielle Stabilität werden darüber entscheiden, ob der nächste Mensch auf dem Mond nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder ein US-Astronaut sein wird.

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