
„Lebensgefahr“ droht in den kommenden Tagen
DWD mit amtlicher Warnung für ganz Deutschland
07.01.2026 – 08:33 UhrLesedauer: 2 Min.
In Deutschland bleibt es frostig: Der Deutsche Wetterdienst hat für das ganze Land Warnungen herausgegeben. Das wirkliche Extremwetter kommt laut Experten allerdings erst noch.
Die Temperaturen in Deutschland bleiben auch am Mittwoch eisig: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für das ganze Land vor den Gefahren durch Frost. Noch immer kommt kalte Polarluft nach Deutschland – und drückt die Temperaturen deutlich in den Minusbereich. Nur im Norden Deutschlands werden laut ICON-Wettermodell gegen Mittag Temperaturen um null Grad erreicht – ansonsten bleiben sie im ganzen Land klar im negativen Bereich.
Der DWD hat für ganz Deutschland eine amtliche Warnung mit Alarmstufe Gelb verhängt – die vierthöchste Kategorie. In Süddeutschland und dem Erzgebirge warnt der Wetterdienst für den Vormittag sogar vor strengem Frost, also einer Warnung der dritthöchsten Stufe. Die Meteorologen rechnen hier mit Temperaturen bis zu minus vierzehn Grad. Die Meteorologen appellieren an die Bevölkerung, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden.
Für die Nordseeküste warnt der Wetterdienst außerdem für den ganzen Tag vor Schneeverwehungen, es werde dabei außerdem teilweise glatt. Besonders im Straßenverkehr sollten sich die Menschen vorsehen, unnötige Fahrten seien nach Möglichkeit zu vermeiden. Auch im Rest von Deutschland könne es zu Schneefall kommen – der DWD rechnet auch in Nordrhein-Westfalen in manchen Lagen mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee.
Ab Donnerstag strömt laut dem DWD dann mildere Atlantikluft nach Deutschland – dabei soll es in großen Teilen von Deutschland bedeckt bleiben. Der DWD prognostiziert aufgrund des Atlantiktiefs „Elli“ vor allem im Süden Deutschlands teils kräftigen Niederschlag. Nur zum Anfang des Tages soll es schneien, ansonsten rechnen die Meteorologen mit Regen. Es herrsche deswegen Glättegefahr.
Zum Wochenende sollen die Niederschläge schließlich weiter zunehmen: Meteorologen rechnen für Deutschland mit einer Extremwetterlage. In der Kombination aus Schnee und Wind seien Schneeverwehungen wahrscheinlich. Der DWD will sich bei der Prognose der Unwetter nicht genau festlegen, Diplom-Meteorologe Tobias Reinartz stellt aber fest: „Dass da aber etwas im Busch steckt, steht außer Frage.“
Der Wetter-Experte Karsten Brandt wird gegenüber der „Bild“-Zeitung von Dienstag deutlicher. Für Norddeutschland warnt er: „Planen Sie um, bleiben Sie zu Hause. Auf den Straßen besteht am Donnerstag und am Freitag Lebensgefahr!“